Gesellschaft Freunde der Künste
Vom 15. Mai bis 26. Juli 2026

Luxushotel in Leogang - Das Hotel Krallerhof startet die Artist Residency 2026

Kreativität meets Alpenkulisse: Mit der Krallerhof Artist Residency verwandelt sich das renommierte Luxushotel in Leogang auch dieses Jahr wieder in einen Ort für gelebte Kunst.

Vom 15. Mai bis 26. Juli 2026 wohnen und arbeiten sieben internationale Kunstschaffende in zwei aufeinanderfolgenden Residenz-Phasen direkt im Hotel und lassen sich von der spektakulären Bergwelt inspirieren.

In individuellen Ateliers entstehen Werke, die den kreativen Prozess unmittelbar sichtbar machen und den Charakter des Hauses nachhaltig prägen.

Denn mindestens ein Werk pro Künstlerin und Künstler geht dauerhaft in die bereits bestehende, hochkarätige Kunstsammlung des Krallerhofs ein.

Ziel der Artist Residency ist es, internationale Kunstschaffende zu fördern und ein zeitgenössisches Netzwerk kreativer Denkerinnen und Denker zu etablieren.

Nicht nur die Künstler selbst, auch Gäste und die Region werden Teil dieses lebendigen Dialogs.

Kuratiert wird das Programm erneut von Daniel Hölzl, einem in Berlin lebenden österreichischen Künstler, der für seine ortsspezifischen, oft vergänglichen Installationen bekannt ist und sich in seiner Praxis mit der zyklischen Natur von Materialien und Ressourcen auseinandersetzt.

Hölzl verleiht der Residency mit seiner internationalen Vernetzung und kuratorischen Expertise eine klare künstlerische Handschrift.

Der Übernachtungspreis im Krallerhof beginnt bei 273 Euro pro Person und Nacht inklusive Krallerhof Kulinarik. 

Grafikdesign, Malerei und experimentelle Fotografie

Den Auftakt gestalten vom 15. Mai bis 21. Juni 2026 vier Künstlerinnen und Künstler, deren Positionen von Grafikdesign und Malerei bis hin zu experimenteller Fotografie reichen.

David Carson (geb. 1955, USA) gilt als eine der einflussreichsten Figuren der visuellen Kommunikation: Als Art Director des Magazins Ray Gun etablierte er mit expressiver Typografie und überlagerten Bildwelten die sogenannte „Grunge"-Ästhetik, die er heute in expressiven Gemälden und Mixed-Media-Collagen weiterführt.

George Bezani (geb. 1987, Georgien; Studio New York) hinterfragt in seiner Malerei die Fragilität zeitgenössischen Lebens und die soziokulturellen Auswirkungen technologisch-autoritärer Strukturen – seine Werke waren unter anderem im MAK Wien und Guggenheim Museum Bilbao zu sehen.

Victoria Pidust (geb. 1992, Ukraine; Studio Berlin) verbindet in ihrer fotografischen Praxis traditionelle und digitale Verfahren mit algorithmischen Prozessen künstlicher Intelligenz und stellte interna-tional aus, von Paris bis Venedig.

Volo Bevza (geb. 1993, Ukraine; Studio Berlin) überführt Medienfragmente, Kriegsbilder und das Scheitern digitaler Utopien in abstrakte, hybride Bildräume. 2023 wurde er mit dem Artwork of the Year Award der VHV Stiftung ausgezeichnet.

Skulptur, Installation und performative Kunst

Vom 19. Juni bis 26. Juli 2026 übernehmen drei Künstlerinnen und Künstler das Residenz-Studio, deren Arbeiten Skulptur, Installation und performative Praxis auf je eigene Weise befragen.

Elisa Alberti (geb. 1992, Deutschland; Studio Wien) entwickelt Gemälde und Installationen, in denen geometrische Formen und monochrome Farbflächen eine autonome, erzählungsfreie Bildsprache bilden.

Mariona Berenguer (geb. 1992, Spanien; Studios Barcelona & Berlin) schafft Skulpturen und Installationen, die Begehren, Verlust und Identität mit einem kritisch-poetischen Ansatz befragen – zuletzt präsentiert bei der Expo Chicago 2024 und Art Brussels 2025.

Tomas Kleiner (geb. 1990, Schweden; Studio Düsseldorf) denkt künstlerisches Handeln konsequent über den Menschen hinaus:

In seinen vielschichtigen Projekten treten Pflanzen und meteorologische Phänomene als aktive Mitgestalter auf – gezeigt unter anderem in der Kunsthalle Mannheim, im Belvedere 21 Wien und K21 Kunstsammlung NRW Düsseldorf.


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