In Osttirol gibt es über 200 bewirtschaftete (Schutz-) Hütten. Durch das Debanttal, mit 16 Kilometern längstes geschlossenes Almtal Österreichs, geht’s hoch zur familienfreundlichen Lienzer Hütte.
Oberhalb von Osttirols Hauptstadt Lienz belohnen sich Wanderer und Biker auf 1.975 Metern Höhe mit hausgemachten Köstlichkeiten wie Dreierlei Knödel, Hüttenpfandl oder vom Wirt empfohlener Apfelstrudel.
Das Virgental hingegen fasziniert durch traditionelle Dörfer und alte Bergbauernhöfe.
Die Einheimischen legen besonderen Wert auf das Pflegen und Leben ihrer Traditionen. So auch auf der Stabanthütte inmitten der Venediger-Gruppe im Nationalpark Hohe Tauern, die das „Österreichische Wandergütesiegel“ und das Siegel „Mei liabste Hütt‘n“ der österreichischen Wanderdörfer verliehen wurde.
Auch bekannt als „Schlössl im Herzen von Prägraten“ ist sie vom Ortsteil Bichl in etwa einer Stunde erreichbar – auch für Senioren, Kinder und sogar mit einem Mountain-Buggy.
Die Wanderung zur Hütte führt durch einen Lärchenwald, vorbei an Almwiesen und einer vielfältigen Alpenflora, wie Edelweiß, Silberwurz, Enzian und Küchenschelle.
Auf der Sonnenterrasse mit Blick ins Tal, über Lasörling- und Schobergruppe, bis hin zum Matreier Goldriedgebiet lassen sich hungrige Gäste lokale Spezialitäten besonders schmecken.


Die Stabanthütte oberhalb des Osttiroler Bergsteigerdorfs Prägraten am Grossvenediger wurde bereits mehrfach zur „Mei liabste Hütt'n“ (Kategorie „Erwanderbare Hütten“) gewählt. © TVB Osttirol/Elias Bachmann



