Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten deutschen Maler seiner Generation. In seinen Bildern erzählt er oft von seiner eigenen Lebensgeschichten. So faszinieren seine Bilder durch ihren rätselhaften Realismus, die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen, manchmal wirken sie albtraumhaft.
Das, was der Maler auf der Leinwand zeigt, bewegt sich zwischen Traum, Phantasie und schwer greifbarer Wirklichkeit, zugänglich und eigenwillig zugleich. Nie ist das Bildgeschehen eindeutig oder konkret – und doch zieht es den Betrachter in seinen Bann. Neo Rauchs Bilder hängen auf der ganzen Welt bei Sammlern in Asien, Israel, Russland, USA und natürlich in Europa.
Neo Rauch wurde in Leipzig 1960 geboren und wuchs in der ehemaligen DDR als Waise auf. Neo Rauch startete eine Ausbildung als Hochschullehrer bevor er Künstler wurde und es zu weltweitem Erfolg brachte.
Dokumentarfilm über Neo Rauch
Im Zentrum des Dokumentarfilms steht der Künstler Neo Rauch: Erstmals seit Jahren spricht er vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und die vom frühen Verlust seiner Eltern geprägte Vergangenheit. Filmemacherin Nicola Graef ist vielfältig unterwegs. Sie arbeitet als Fernsehjournalistin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Dokumentarfilmerin und -Produzentin und wurde bereits mehrfach für ihre Arbeiten ausgezeichnet.
Neo Rauch privat
Graef zeigt Neo Rauch im Atelier, vertieft in seiner Arbeit, ist dabei, wenn er sich mit seiner Frau, der Malerin Rosa Loy über seine Bilder austauscht. Um weitere Stimmen zu Neo Rauch zu sammeln, ist sie in der Kunstszene aktiv gewesen, um mit internationalen Sammlern, Galeristen und Kunstliebhabern über Neo Rauch zu diskutieren.
Rosa Loy gehört der Neuen Leipziger Schule an. Sie gehört zu den Malerinnen Deutschlands, die sich mit dem Mysterium der Frau, ihrer Weiblichkeit und der neuen Romantik beschäftigen.


Im Zentrum des Dokumentarfilms steht der Künstler Neo Rauch: er spricht über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und seine Kindheit. (c) Weltkino