Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute weniger gute Nachrichten. Zu den Branchen, die besonders hart von der Coronakrise getroffen werden, gehören auch Medienunternehmen. Vor allem der Werbemarkt ist regelrecht eingebrochen. Nun wird gespart, Kurzarbeit und Entlassungen stehen an.
Auch die Funke Mediengruppe (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) und die Südwestdeutsche Medienholding SWMH (Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung) haben bereits Kurzarbeit angemeldet, und weitere werden Folgen.
Lieber Herr Böhmer,
plötzlich ist alles ganz anders. Die Coronavirus-Krise hat unser aller Leben mächtig durcheinandergeworfen. Eigentlich hätten unsere Abonnenten in diesen Tagen ihre nagelneue gedruckte W&V erhalten - zumeist direkt an ihren Arbeitsplatz.
Es dürfte die erste gedruckte W&V sein, die quasi komplett im Homeoffice gemacht wurde. Ich finde, es ist eine sehr gute W&V geworden.
Wenn wir gerade alle im Home Office sitzen, das Heft aber im Büro landet, wie soll es denn dann gelesen werden? Auch dafür gibt es eine, genau genommen sogar zwei Lösungen.
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Fragen dazu gern jederzeit an support@wuv.de - natürlich gibt es auch für Nicht-Abonnenten die aktuelle Ausgabe (wie jedes andere Einzelheft) in digitaler Variante, aus gegebenem Anlass mit einem besonderen Angebot.
Überhaupt: In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, welche Kraft, welche Ideen eine solche Krise auslösen kann, wenn man es denn wirklich will.
Wir haben in kürzester Zeit eine virtuelle Konferenz entwickelt, bei der alle wichtigen Fragen zu Covid-19 und den Folgen für Marken und Marketing beantwortet werden.
Am 6. April wird es bereits die zweite Ausgabe dieser Konferenz geben. Der Termin für Volume 3 steht übrigens mit dem 20. April auch schon fest.
An anderer Stelle hinterlässt die Coronavirus-Krise noch deutlichere Spuren. Die deutsche Agenturen beenden frühzeitig die Award-Saison.
Einer Initiative aus Hamburg folgend reichen dieses Jahr viele Agenturen nicht mehr bei Kreativfestivals ein. Das Virus gebe keinen Anlass zum Feiern. Und die Betroffenen wollen erstmal Jobs und Geschäft sichern.
Das klingt nachvollziehbar.
Bleiben Sie gesund
Holger Schellkopf


Auch bei der GFDK brechen die Werbeeinnahmen ein, und Gottfried Böhmer und Adele müssen in die Kurzarbeit gehen. Foto: GFDK



