Ein weiteres Ermittlungsverfahren des DFB wegen eines unerwünschten Banners, diesesmal gegen Dynamo Dresden. Und da Fragt man sich, ob die noch alle Tassen im Schrank haben.
Bundesligist Bayer Leverkusen muss 18.000 Euro Strafe zahlen, weil Fans des Vereins in Bremen ein Banner zeigten, das angeblich diskriminierend war.
Darauf stand: Es gibt viele Musikrichtungen, aber nur zwei Geschlechter“ – so stand es provokativ und etwas rätselhaft, aber im Einklang mit den Grundtasachen der Biologie auf einem Banner, das Fans des Bundesliga-Tabellenführers Bayer Leverkusen am 25. November 2023 im Bremer Weserstadion hochhielten.
Die Meinungsäußerung der Bayer-Fans, die von einer Zweiteilung der Geschlechter ausgehen, verurteilte der DFB als „diskriminierendes unsportliches Verhalten“.
Nun hat der Deutsche Fußball-Bund hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Drittligisten Dynamo Dresden eingeleitet.
Beim 1:2 beim FC Ingolstadt am Sonntag hatten einige der 3000 Dynamo-Fans mit einem zweiteiligen Banner gegen den DFB protestiert. Darauf war zu lesen: „Es gibt nur einen lächerlichen DFB... und zwei Geschlechter!“
Dresden äußerte sich zu dem Banner auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Montag zunächst nicht.
Laut "Welt-Online" muss Dresden regelmäßig Strafen zahlen. Erst Mitte Januar verurteilte das Sportgericht des DFB den Klub wegen des Abbrennens von Pyrotechnik zu einer Geldstrafe in Höhe von 90.000 Euro. Allein in dieser Saison musste der Tabellenzweite der 3. Liga schon fast 110.000 Euro zahlen.
Umfrage der Bertelsmann Stiftung - Viele junge Deutsche misstrauen Regierung und Parlament
Das Misstrauen gegenüber der handelnden Politik ist hierzulande weitverbreitet: Mehr als jeder zweite befragte junge Erwachsene aus Deutschland gab an, der Regierung nicht zu vertrauen, 45 Prozent misstrauen dem Parlament.


Es gibt nur einen lächerlichen DFB... und zwei Geschlechter. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



