„Ich bin nicht bereit zu akzeptieren, dass der Hass das letzte Wort hat," schreibt der Publizist Michel Friedman in seinem neuen Buch „Judenhass - 7. Oktober 2023", das vor wenigen Tagen im Berlin Verlag (www.berlinverlag.de) erschienen ist und zwölf Euro kostet.
Auf rund 100 Seiten schreibt Friedman über das Versagen der Politik, die Ignoranz unserer Gesellschaft und darüber, wie wir verhindern können, dass die Gewalt gegen Juden weiter um sich greift.
Denn für den Autoren geht es um alles: um unser aller Zukunft, um Freiheit und Demokratie.
Darüber hinaus ist sein Buch, das er Anfang Dezember vergangenen Jahres vor dem aktuellen Hintergrund des barbarischen Angriffs auf Israel durch die Hamas verfasst hat, ein Appell an Empathie und Menschlichkeit, die Fundamente jeglichen Zusammenlebens auf diesem Planeten.
„Judenhass - 7. Oktober 2023" ist unentbehrlich und grundlegend.
Ebenso gewichtig ist Zeruya Shalevs Roman „Nicht ich", den sie bereits 1993 veröffentlicht hat, aber jetzt erst in deutscher Übersetzung ebenfalls im Berlin Verlag erschienen ist.
Die namenlose Heldin ihrer Geschichte verlässt Mann und Tochter für einen Geliebten und zerbricht an ihrer Entscheidung.
Vor 30 Jahren provozierte das Buch in Israel einen literarischen Skandal, katapultierte die Autorin aber auf die Liste der weltweit einflussreichsten Schriftstellerinnen unserer Zeit, wo sie auch heute noch ihren verdienten Platz innehat.
„Nicht ich" ist ein zeitloses Meisterwerk. Gut 200 Seiten. 24 Euro.
Sönke C. Weiss


Michel Friedman will Hass nicht akzeptieren. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



