Davon handelt der Roman „Die Stunde der Reporterin" von Renée Rosen, der in der Zeitungswelt der 1950-Jahre in Chicago auf gut 500 mitreißenden Seiten spielt.
Erschienen als Taschenbuch bei Rowohlt (www.rowohlt.de), erzählt Rosen die Geschichte der vielversprechenden Chicago-Tribune-Reporterin Jordan Walsh, die aus einer angesehenen Journalistenfamilie stammt.
Zunächst darf sie nur über Frauen-Themen schreiben, doch als sie durch Zufall einem Skandal auf die Spur kommt, der die Grundfesten der Stadt zu erschüttern droht, merkt die ambitionierte Jordan schnell, dass die Wahrheit immer auch einen Preis verlangt.
Das Buch nimmt uns hautnah auf ihre Recherche mit und läßt uns teilhaben am Nervenkitzel des investigativen Journalismus.
„Die Stunde der Reporterin" ist ein glaubwürdiges Werk, bei dem wir sofort spüren, dass die Autorin Ahnung vom Journalismus hat.
Darüber hinaus ist es sicher übersetzt aus dem Englischen von Harriet Fricke. Ein heißer Lesegenuss für kalte Wintertage. 18 Euro.
Sönke C. Weiss


Author Renee Rosen. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



