Anlässlich seines 70. Todestages zeigt das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster noch bis zum 29. September die wirklich einzigartige Foto-Retrospektive „Robert Capa. Die Wahrheit ist das beste Bild."
Der berühmteste Fotograf der Welt wurde nur 40 Jahre alt, hat aber mehr als 70.000 Fotos hinterlassen, die von seiner mit gegründeten Magnum-Fotoagentur verwaltet werden.
In Kooperation mit Magnum entstand auch diese Ausstellung, in der mit rund 100 Fotografien das Leben des Robert Capa erzählt wird:
Capa scheute kein Risiko, um das Grauen der Kriege im Bild zu bannen. Spanischer Bürgerkrieg. Die Landung der Alliierten in der Normandie. Capa war dabei.
Doch im Zentrum seines fotografischen Schaffens steht immer der Mensch und Capas Wunsch, er möge als Kriegsfotograf arbeitslos werden.
Im Indochinakrieg wurde er am 25. Mai 1954 von einer Antipersonenmine getötet. Capa hat es geschafft, im Gesichtsausdruck eines Kindes den Schmerz des Krieges zu erzählen.
Diesen Respekt zollt auch diese Foto-Retrospektive, die so außergewöhnlich ergreifend kuratiert ist, wie ich es selten gesehen habe.
Chapeau! Unbedingt sehenswert. Weitere Informationen unter: www.kunstmuseum-picasso-muenster.de
Sönke C. Weiss


Robert Capa - Die Wahrheit ist das beste Bild. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



