Habeck nennt Abstimmung von Union und AfD „Sargnagel für deutsche Wirtschaft“- Nach der mit AfD-Hilfe erfolgten Verabschiedung eines Unionsantrags zur Migrationspolitik hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck CDU/CSU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz vorgeworfen, der deutschen Wirtschaft zu schaden.
Das ist einfach nicht mehr zu fassen. Der Sargnagel für die deutsche Wirtschaft hat einen Namen. Habeck und seine Gesellen haben die Deutsche Wirtschaft vor die Wand gefahren und niemand anderes.
WELT-Kolumnist Henryk M. Broder kommentierte die Abstimmung zu den Migrationsanträgen der Union.
Den Vorwurf einer Zäsur kann er nicht nachvollziehen. Aus Artikel 38 des Grundgesetzes schlussfolgert Broder: „Das Gewissen kennt keine Parteien.“ „Was passiert ist, war eigentlich ein Beispiel für eine intakte Demokratie“
Mehr als tausend Unternehmer demonstrieren für „Wirtschaftswende“
Dutzende Arbeitgeberverbände sehen die deutsche Wirtschaft in Gefahr und machen ihrem Ärger beim „Wirtschaftswarntag“ Luft.
Vor dem Brandenburger Tor fordern über tausend Unternehmer eine „Wirtschaftswende“. Sie kritisieren hohe Steuern, Bürokratie und fehlende Investitionen. Zeitgleich senkte die Regierung ihre Wachstumsprognose drastisch ab.
SOS-Ruf der Unternehmer an die Politik und die Wähler“
Vor dem Brandenburger Tor in Berlin haben nach Angaben des Verbands der Familienunternehmer am Mittwoch mehr als tausend Unternehmerinnen und Unternehmer eine „Wirtschaftswende“ gefordert.
Weitere Kundgebungen gab es demnach in anderen Städten, darunter München, Hamburg und Stuttgart. Aufgerufen zu den Demonstrationen hatte den Angaben zufolge eine Allianz von rund 140 Verbänden.
„Dieser Wirtschaftswarntag ist der SOS-Ruf der Unternehmer an die Politik und die Wähler“, sagte die Präsidentin des Verbands der Familienunternehmer, Marie-Christine Ostermann, laut Mitteilung. Der deutschen Wirtschaft gehe es „schlecht, richtig schlecht“.
Verlustängste und Enttäuschung von der Politik: Vor der Wahl machen Forscher eine düstere gesellschaftliche Stimmung im Land aus.
Viele Menschen hätten keine Hoffnung, dass es bald spürbar besser werde. Eine große Rolle spiele dabei die Migration: Die jüngsten Gewalttaten unterhöhlten das Sicherheitsempfinden.
Das Edelman Trust Barometer 2025 schlägt Alarm: 61 Prozent der Deutschen sind frustriert und aufgebracht.
Inflation, Klimawandel und politische Spannungen, die bekannten globalen Herausforderungen, verschärfen sich gerade noch weiter. Das Edelman Trust Barometer 2025 liefert dafür alarmierende Zahlen
Sorge, Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit – so sieht einer tiefenpsychologischen Studie zufolge die Stimmung von vielen Deutschen aus.
Die Untersuchung des Kölner Rheingold-Instituts ergab, dass die negative Wahrnehmung einer stotternden Wirtschaft, bröckelnden Infrastruktur und die fehlgesteuerte Migration den Alltag der Menschen beeinflusst.
Auch die bevorstehende Neuwahl gibt nur wenigen Menschen Hoffnung: »Kaum jemand glaubt daran, dass sich die Lage durch einen Regierungswechsel nach der Bundestagswahl verbessern wird«, sagt Institutsleiter Stephan Grünewald.
Stephan Grünewald fasst die Stimmungslage in Deutschland einprägsam in einem Schlagwort zusammen: „Aus ‚Made in Germany‘ ist ‚Marode in Germany‘ geworden.“
Hier einmal zwei Meldungen des Tages:
Continental plant Schließung mehrerer Werke
Gewinn von Bosch bricht ein
Schwächen in fast allen Geschäftsfeldern: Der Gewinn von Bosch ist 2024 um ein Drittel gesunken. Von einem Stellenabbau könnten in Deutschland Tausende Arbeitnehmende betroffen sein.
Bosch ist der weltweit größte Autozulieferer und Hersteller einer breiten Palette von Technikprodukten. Das Unternehmen litt unter Schwäche in fast allen Geschäftsfeldern.


Der Sargnagel für Deutschland heißt Robert Habeck



