Zuletzt haben wir die Frage gestellt: "Wollte man den Attentäter zum Schuß auf Donald Trump kommen Lassen?" Nun, ganz von der Hand zu weisen, ist das heute nicht mehr, wie die Entwichlung zeigt.
Acht Schüsse feuerte der Attentäter auf Trump ab. Besucher hatten Reportern berichtet, sie hätten den Täter gesehen und zu warnen versucht.
Neue Erkenntnisse aus den Ermittlungen zum Attentat auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump erhöhen den Druck auf die Sicherheitskräfte.
Secret Service lehnte Anfragen von Trump-Team für mehr Schutz ab
Kurz nach den Schüssen auf Trump bestritt die Behörde noch, dessen Bitte nach mehr Personal abgelehnt zu haben. Nun rudert der Secret Service teilweise zurück.
Der Secret Service hat eingeräumt, dass er Anfragen des Teams von Ex-Präsident Donald Trump nach mehr Mitteln für dessen Schutz abgelehnt hat. Das berichten »New York Times« und »Washington Post« unter Berufung auf Secret-Service-Sprecher Anthony Guglielmi sowie weitere mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Am Tag nach dem Attentat hatte die Behörde Berichte über eine etwaige Anfrage nach mehr Ressourcen noch zurückgewiesen.
Guglielmi sprach seinerzeit von einer »unwahren Behauptung«. Nun sagte er jedoch, dass der Secret Service einige Anfragen nach zusätzlichen Sicherheitsmitteln für Trump abgelehnt habe.
Bereits eine Stunde bevor der Attentäter auf Trump feuerte, stuften ihn örtliche Sicherheitsleute in der Menge als verdächtig ein – ein „junger Mann, der sich merkwürdig verhielt“, wie die „New York Times“ berichtete.
Auch der Secret Service, der Trump beschützt, sei informiert worden. Doch dann habe sich die Spur des Verdächtigen verloren.
Mindestens zwei Sicherheitskräfte seien hinzugezogen worden, um bei der Suche zu helfen. Rund 20 Minuten bevor die Schüsse fielen, habe ein Scharfschütze den Attentäter auf einem Dach entdeckt, hieß es weiter.
Warum die Kundgebung fortgesetzt wurde und Trump auf die Bühne trat, sei eine von vielen offenen Fragen an den Secret Service, schrieb die „New York Times“.
Die Zeitung berichtete unter Berufung auf Kongressabgeordnete, die zuvor von Strafverfolgungsbeamten über den Stand der Ermittlungen informiert worden waren.
Der Verdächtigte habe einen Rucksack und ein Gerät zum Messen von Entfernungen bei sich gehabt, schrieb John Barrasso, Senator aus dem Bundesstaat Wyoming, auf der Plattform X.
Wir sehen nur zwei Möglichkeiten:
Erstens: Sie wollten das es Trump erwischt
Zweitens: Sie dachten sich, laß ihn mal einen Schuß abgeben, dann bringen wir Trump in Sicherheit, und lassen ihn wie einen Helden aussehen.
Nur das ist fast daneben gegangen.
Der einstige Wirtschaftsberater von Donald Trump, Peter Navarro, wurde am Tag seiner Entlassung aus dem Gefängnis mit frenetischem Jubel beim Parteitag der Republikaner empfangen.
„Tatsächlich habe ich heute früh das Gefängnis in Miami verlassen“, begann Navarro seine Rede vor einem euphorischen Publikum.
Jo Bidens Regierung sei für seine und Trumps juristischen Probleme verantwortlich. „Wenn wir nicht unsere Regierung kontrollieren, dann werden sie uns kontrollieren.“
Der 75-Jährige hatte im März wegen Missachtung des US-Kongresses eine viermonatige Haftstrafe angetreten. Er hatte sich geweigert, Dokumente herauszugeben und vor einem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses zum Kapitol-Sturm auszusagen.


Wollten die Sicherheitskreise, das Attentat auf Trump nicht verhindern? Foto: Youtube/Spot-Screenshot



