An Spekulationen werden wir uns aber nicht beteiligen, hatten wir zum Attentat auf Donald Trump geschrieben. Aber einige Fakten können auch wir nicht ignorieren.
Acht Schüsse feuerte der Attentäter auf Trump ab. Besucher hatten Reportern berichtet, sie hätten den Täter gesehen und zu warnen versucht.
„Wir haben einen Mann gesehen, der auf das Dach gestiegen ist, mit einem Gewehr. Wir haben den Polizisten zugerufen:
,Hey, da kriecht ein Typ mit einem Gewehr auf dem Dach herum.‘ Aber die haben uns nur angeguckt“, erzählte ein Zeuge unmittelbar nach den Schüssen einem BBC-Reporter.
Die Sicherheitsbehörden stellten beim vom Secret Service erschossenen Attentäter eine halbautomatische Waffe vom Typ AR-15 sicher. Auf Videos von Trumps Wahlkampfrede sind erst drei Schüsse hörbar und dann in schneller Abfolge weitere Schüsse.
Wie kann es sein dass ein Schütze unentdeckt so nah an den Präsidenten gelangen konnte? Das Dach von dem der Attentäter schoß befindet sich knapp außerhalb des Veranstaltungsperimeters und etwa 140 Meter entfernt von der Bühne, auf der Trump sprach.
Der Schütze befand sich in der Sichtachse von Beamten des Secret Service, und die hätten den Schützen lange bevor er feuern konnte längst sehen müssen. Worauf ich hinaus will ist, das man den Attentäter womöglich garnicht daran hindern wollte zu feuern.
Die Frage ist doch, warum auf den beiden Dächern überhaupt niemand von den Sicherheitskräften war und der Attentäter in aller Ruhe dorthin konnte.
Donald Trump sollte sich Fragen stellen
Es ist schon sehr merkwürdig, wenn die Leute vom Secret Service gegenüber den Attentäter die ganze Zeit nicht gesehen hatten aber ihn dann innerhalb von Sekunden neutralisieren konnten, aber erst nachdem er schießen konnte.
Diese Frage sollte sich Donald Trump stellen, denn bis zur Wahl muß er noch sehr viele Wahlkampftermine wahrnehmen.
Die USA beschäftigen nun vor allem eine Frage: Wie konnte der Schütze den ehemaligen Präsidenten unbemerkt ins Visier nehmen? Die Kritik an den Sicherheitskräften fällt in den USA vernichtend aus.
Ein Kommentar dazu;
"Irgendwas ist Faul an der Sache. Da spaziert ein Attentäter Seelenruhig mit Kampfgewehr auf ein Dach obwohl gegenüber 2 Scharfschützen der Polizei in stellung sind, und alles überblicken können und es dazu überall von Secret Service Leuten nur so wimmelt. Unverständlich dazu warum die beiden Dächer gegenüber nicht überwacht wurden".
Der die Untersuchung leitende FBI-Beamte Rojek meinte, es sei „überraschend“ dass es dem Schützen gelungen sei, so viele Schüsse abzugeben.
„Ich dachte mir, warum spricht Trump immer noch, warum haben sie ihn nicht von der Bühne geholt?“, sagt der Augenzeuge gegenüber BBC. „Und dann fielen die Schüsse.“
„Das war heute kein isolierter Vorfall“ schrieb der republikanische Senator J. D. Vance, der als möglicher Vizepräsident Trumps gehandelt wird, auf X.
„Die zentrale Botschaft der Biden-Kampagne ist, dass Präsident Donald Trump ein autoritärer Faschist ist, der mit allen Mitteln gestoppt werden muss. Diese Rhetorik führte direkt zum Attentatsversuch gegen Donald Trump.”
Sogar seine Gegner zollen Donald Trump Respekt
„Unser ehemaliger Präsident zeigte heute Nacht enorme Haltung und Mut buchstäblich unter Feuer“, meinte etwa Jeff Bezos, Amazon-Gründer und Besitzer der linksliberalen „Washington Post“, der sich jahrelang eine Fehde mit Trump geliefert hatte.
Bezos dürfte nicht der einzige Trump-Kritiker sein, dem die Reaktion des Ex-Präsidenten auf das Attentat Respekt abnötigt.
Gute Nachrichten für Donald Trump
Donald Trump muss sich in einem Prozess weniger verantworten: Eine Bundesrichterin in Florida stellte das Verfahren um den Umgang mit vertraulichen Dokumenten gegen den Ex-Präsidenten ein. Sie begründete das mit Bedenken über die Rolle von Sonderermittler Jack Smith.


Das geht in die Geschichte ein. Seit gestern ist Trump ein gesegneter Glückspilz und hat danach bärenstark reagiert. Das nenn ich mal einen Präsidenten. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



