Gesten schrieb uns Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, über den Erfolg der Printvermarkter, und das sich Google für das Geschäft mit Außenwerbung interessiert. Holger meint, da geht was. Wir werden das beobachten, versprochen.
Ohne Audi-Stallgeruch, geht das?
Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, würde sich wünschen das der BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann Audi-Chef wird. Auch würde er sich darüber freuen, wenn man besser über die Zukunft von Audi, als über vergangenes sprechen würde. Dem schließt sich die GFDK Redaktion an.
Lieber Herr Böhmer,
wahrscheinlich wird der BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann Audi-Chef. Natürlich kann die Konzernmutter Volkswagen dazu nicht Klartext reden.Denn der bisherige Audi-Chef Rupert Stadler sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Aber sollten die Verhältnisse sich klären und Volkswagen tatsächlich einen personellen Neuanfang wagen, dann könnte das der Reputation der Marke nur gut tun.
Der Wolfsburger Autoriese bestätigte, dass der 49-jährige BMW-Mann in den Volkswagen-Konzernvorstand wechseln soll. Zu seiner zukünftigen Position wurden keine Angaben gemacht. Das ist auch verständlich.
VW zeigt Moral und Anstand
Hiltrud Werner stärkte in einem Interview demonstrativ dem derzeit inhaftierten Audi-Chef Rupert Stadler den Rücken. Stadler jetzt aus dem Amt zu entlassen halte sie für falsch, erklärte VWs oberste Zuständige für "Integrität und Recht" gegenüber der Financial Times.
Noch sei keine Anklage gegen Stadler erhoben oder Beweise für ein mögliches Fehlverhalten vorgelegt worden, so Werner. "Wenn jemand auf diese Weise gedemütigt wird, denke ich, dass ein Aufsichtsrat ihn nicht weiter demütigen muss".
Dann heißt es: Vorsprung durch Technik und nicht Dieselskandal
Ohne die Fehler im Dieselskandal kleinreden zu wollen: Audi ist eine großartige Marke und alle Menschen, die dort einen hervorragenden Job machen, haben es verdient, dass mehr über die Zukunft als über die Vergangenheit gesprochen werden kann.
Sollte Duesmann zum Stadler-Nachfolger berufen werden, dann wird W&V natürlich darüber berichten.
Ihnen einen schönen Abend.
Rolf Schröter
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Mit dem BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann hieß es wieder: Vorsprung durch Technik und nicht Dieselskandal. Foto: Audi