Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, schreibt mir heute, dass Huawei eine neue Werbeform aufgetan hätte. Was daran jetzt so toll sein soll, weiß ich nun auch nicht. Aber der Marketing Director von Huawei Deutschland kommt aus der Jubelei nicht mehr raus.
Dabei ging es gestern um viel wichtigeres. Die Supermarktkette Iceland kann einen Weihnachtsspot der die Zerstörung der Regenwälder durch die Palmölproduktion thematisiert nich ausstrahlen, weil der den TV Sendern zu politisch sei.
Lieber Herr Böhmer,
ts ts ts, dass Kunden immer so gestelzt reden müssen: Man bringe „Offline-Targeting auf ein neues Level“ und habe „nebenbei eine ganz neue OOH-Werbeform erfunden“, lobt sich, respektive seine Werbeagentur Jung von Matt/Next Alster, der Marketing Director des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei, Gregor Almássy.
Die Motive versprechen: Das neue Top-Modell der Chinesen funktioniere bei normaler Nutzung mühelos zwei Tage am Stück. "Mit dieser Aktion bringen wir Offline-Targeting auf ein neues Level und haben nebenbei eine ganz neue OOH-Werbeform erfunden", so Gregor Almássy, Marketing Director, Huawei Deutschland.
Trotz der verschwurbelten Worte: Der Mann hat Recht. Die Werbemotive kleben in der Größe eines iPads direkt an öffentlichen Flughafen-Steckdosen – mit Sprüchen wie: „Dein Handy liebt es, auszugehen?“.
Damit trifft Huawei potenzielle Kunden in perfekten Situationen, um auf sein neues Flaggschiff Mate 20 Pro zu verweisen, das angeblich zwei Tage am Stück ohne Saft auskommt.
Die besten Ideen wirken ganz einfach. Auch ohne viel Worte.
Einen schönen Abend wünscht
Rolf Schröter
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Huawei verspricht Abhilfe bei Akku-Problemen, kommt aus der Jubelei nicht mehr raus. Foto: Huawei