Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V
Lieber Herr Böhmer,
in den goldenen Jahren der deutschen Autoindustrie war BMW auf Personalmarketing angewiesen wie ein Ölscheich auf einen Schneeschieber. Intelligente Verbrennungsmotoren made in München, Ingolstadt, Wolfsburg oder Stuttgart galten als Krone der Schöpfung,
Elektromobilität nahm kaum jemand ernst und das bisschen Internet schien auch nicht so wichtig. Gefühlte 11 von 10 Hochschulabsolventen träumten von einem lebenslangen Job in einem der DAX-Konzerne.
Heute sind die klassischen deutschen High-Tech-Riesen immer noch attraktive Arbeitgeber. Jeder mittelständische Agenturchef weiß das, denn an sie verliert er regelmäßig seine Junior-Berater.
Aber spätestens seit Tesla und Dieselgate ist der deutsche Motoren-Mythos zerstört, und die Traum-Arbeitgeber von früher konkurrieren mit neuen Digitalriesen, ungewöhnlichen Startups und Meistern der Work-Life-Balance.
BMW reagiert auf ein weltweites Phänomen mit einer globalen Personalmarketing-Strategie. Heye übernimmt den Agenturpart. Und wir wagen die Prognose, dass es einer der wichtigsten Jobs der Agentur werden wird.
Warum? Weil Menschen den Unterschied machen und gute Mitarbeiter die besten Markenbotschafter sind.
Herzliche Grüße aus München,
Frank Zimmer


Mark Niedzballa, CEO von Heye, erweitert das BMW-Mandat um Employer Branding. Foto: Heye



