Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V, würde sogar noch mehr E-Mail-Newsletter abonnieren, wenn er nur Zeit hätte die alle zu lesen. Da geht es mir, genau wie ihm. Am liebsten sind mir die E-Mail-Newsletter von W&V, und die lese ich immer.
Lieber Herr Böhmer,
falls Sie noch einen guten Vorsatz für das neue Jahr suchen, hätte ich was für Sie: Lesen und schreiben Sie weniger Mails.
In einem E-Mail-Newsletter mag Ihnen dieser Rat komisch vorkommen, aber das Problem sind nicht die Newsletter. Im Gegenteil, ich persönlich würde sogar noch mehr davon abonnieren, wenn ich die Zeit hätte, sie zu lesen.
Es geht um den Missbrauch von E-Mails als Kommunikationsinstrument, um Spam von außen und um veraltete, umständliche und ineffiziente Nachrichtenübermittlung innerhalb von Organisationen. Also um das, was uns von den wirklich wichtigen Informationen ablenkt.
Rettung naht ausgerechnet von einem weiteren renommierten Zeitfresser: Facebook. Der sich ständig neu erfindende Konzern bietet mit "Workplace" eine Informations- und Kollaborationsplattform für Unternehmen. Neuer Großkunde ist Nestlé.
Vielleicht wäre das die perfekte Arbeitsteilung für 2019: Facebook nervt nicht mehr mit hysterischen Debatten und macht sich stattdessen als Office-Tool nützlich. Damit wir alle mehr Zeit für relevanten Content haben.
Herzliche Grüße aus München,
Frank Zimmer


Im Wettstreit der Systeme konnte Facebook Boden gutmachen und den weltgrößten Lebensmittelhersteller Nestlé von seiner Lösung Facebook Workplace überzeugen. Der Nestlé-Hauptsitz in Vevey in der Schweiz. Foto: Nestlé


