Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat heute einiges zu erzählen. Die Jägermeister Geschichte gefiehl uns am besten.
Lieber Herr Böhmer,
was ein kleines Häkchen ausmachen kann: Das Logo der Modemarke Marc O’Polo bestand bislang aus den drei ineinandergreifenden Buchstaben M, O und P in einem Kreis.
Das neue Logo zeigt wenig Veränderungen. Aber die schaffen trotzdem eine ganz neue Wirkung. Die Buchstaben sind nicht mehr verschlungen.
Statt des Kreises umschließt ein Quadrat die Buchstaben. Und: Der Apostroph zwischen O und P ist dazugekommen. Das neue Logo wirkt viel wertiger und einfach besonders.
Gar nicht besonders geht die CDU in den Wahlkampf.
„Deutschland gemeinsam machen “ ist die Tagline und Armin Laschet grinst aus einem schwarz-rot-goldenen Kreis zu der Aussage „Gemeinsam für ein modernes Deutschland“.
Ich räume ein: Was sollen sie auch sonst sagen. Je größer die gemeinsame Schnittmenge, umso unspezifischer und langweiliger die Botschaft.
Die Kampagne sei „auf die Zukunft ausgerichtet“, sagt CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Da fällt mir Udo Brömme alias Ralf Kabelka ein. Er fand schon vor zwölf Jahren heraus: „Zukunft ist gut für alle“.
Kehren wir in die Gegenwart zurück. Jägermeister bringt eine „Home Edition“ einer Kühl- und Zapfanlage für den Kräuterlikör auf den Markt.
Und Jürgen Vogel wirbt im Fernsehen für die „Shot Machine“. Warum nicht.
Einen schönen Abend noch wünscht
Rolf Schröter


"Shot Machine": Jürgen Vogel gibt in der Jägermeister-Kampagne den perfekten Gastgeber. Foto: Jägermeister



