Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat es heute die SPD angetan.
Lieber Herr Böhmer,
ein Malheur kann eine Chance sein. Die SPD-Agentur Brinkert Lück Creatives versucht gerade, eine heftige Bö zum Rückenwind zu nutzen.
Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hat bei Twitter die Entwürfe der SPD-Wahlplakate für die nächste Bundestagswahl veröffentlicht.
Weil es eine Vorschau ist, mit Blindtext. Auf jedem Motiv steht nur „Lorem Ipsum Dolor“.
Die Dinger sind zum absoluten Twitter-Hit geworden. Sie haben eine Welle des Spotts ausgelöst. War ja klar. Aber eine Welle kann dich verschlingen. Oder du surfst auf ihr.
Raphael Brinkert bleibt cool. “Ich finde, dass wir den Platzhalter-Blindtext noch einmal in die Marktforschung geben sollten.
Zumindest in Fokusgruppen, oder @larsklingbeil?”, twittert er in Richtung des SPD-Generalsekretärs. Aufmerksamkeit und Coolness sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen für den Beginn eines Wahlkampfs.
Uns allen noch einen spannenden Abend wünscht
Rolf Schröter


Lorem Ipsum: Spricht die SPD die Sprache der Arbeiter nicht mehr? Foto: Twitter



