Gesellschaft Freunde der Künste
dm und Rossmann bieten mehr

Dm und Rossmann liegen beim Einkaufserlebnis vor Amazon

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute, aus deutscher Sicht eine erfreuliche Nachricht.

Lieber Herr Böhmer,

man könnte meinen, Amazon hätte immer und überall die Nase vorn. Stimmt nicht. Wenn es um Kundenbeliebtheit geht, hängenzwei deutsche Mittelständler den Handelsgiganten ab: Dm und Rossmann.

Die beiden punkten vor allem in einer Dimension: beim Einkaufserlebnis. Das ist bei Amazon, nett formuliert, ausbaubar. Dagegen könnte so manche Frau Stunden vor den Regalen der Drogeriemärkte verbringen – und tut es auch.

Und das schon deutlich vor Amazons Hochzeiten. Wer erinnert sich außer mir noch an die StudiVZ-Gruppe „Ich lieben Dm und mein Schrank ist ein Balea-Schrein“? So geht Lovebrand.

Das lässt Amazon natürlich nicht auf sich sitzen und macht mit viel Tamtam auf der ganz großen Bühne auf sich aufmerksam. Im schon vorab gezeigten Superbowl-Clip stellt er klar, dass in der Zeit vor Alexa (v. Alx.) vieles nicht so richtig funktionierte.

Um den Beweis anzutreten, nimmt er die Zuschauer mit auf eine Zeitreise bis ins Mittelalter. Dass auch mit Alexa (n. Alx.) nicht alles reibungslos funktioniert, das verschweigt er galant.

Die Botschaft dürfte Amazon hochgerechnet allein für die Ausspielung 15 Millionen Dollar kosten. Dafür muss der Händler schlappe 300.000 Echo Dot 3 verkaufen.

Wer übrigens heute auf das Cookie-Urteil des Bundesgerichtshofs gewartet hat, den müssen wir enttäuschen. Es gibt noch keine Entscheidung. Aber wir halten Sie auf dem Laufenden.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

 

 


Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere Rubrik Marketing News, hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt