Design-Kritik:
Domino's neues Design: Nicht lecker, aber konsumig
Pizza ist ein weltweites Erfolgsrezept und Domino’s der Marktführer im Franchise-Geschäft. Nun erfährt das Design der Marke ein Update. Das ist ziemlich bold, findet Norbert Möller, ECD der Peter Schmidt Group.
Italienische Traditionalisten müssen jetzt stark sein. Aber wenn man beginnt, sich mit dem Phänomen der Pizza auseinanderzusetzen, geht der Blick sehr schnell über ihren Ursprungsort Neapel hinaus:
Gefühlt isst die ganze Welt gerne Pizza – rund 30 Mrd. Pizzen werden jedes Jahr auf der ganzen Welt verzehrt. Nach Reis ist Pizza somit das am häufigsten konsumierte Nahrungsmittel.
Eigentlich logisch, denn das Konzept ist so simpel wie adaptierbar: ein Teigfladen, der nach Lust, Laune und Geldbeutel belegt werden kann.
Natürlich gibt es den Klassiker Margherita in den italienischen Nationalfarben, der Legende nach 1889 kreiert, um König Umberto I. und seine Frau Margherita zu ehren.
Schon wieder bald Pleite?
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Umsätze liegen bis zu 14 Prozent unter Vorjahr, selbst Top-Standorte enttäuschen. Rabatte ziehen nicht mehr, die Frequenz bleibt niedrig.
Gleichzeitig wird die Liquidität erneut kritisch, Sortimentslücken verschärfen das Problem. Einsparungen und neue Konzepte reichen bislang nicht, um strukturelle Defizite auszugleichen.
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Domino verändert subtil sein Design. Foto: Peter Schmidt Group



