Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V schreibt mir etwas zu der Ikone der Klimabewegung Greta Thunberg. Dabei hat Greta Thunberg nicht viel dazu gesagt oder getan, außer vor dem schwedischen Parlament einmal die Woche zu streiken, bis die Medien sie entdeckt haben.
Der Focus schrieb: Greta Thunberg hat mittlerweile den Terminplan eines Supermodells und Spitzenpolitikers; Pressekonferenzen, Foto-Shooting, Interviews, Parlamentsreden, Demonstrationsauftritte wechseln sich immer hektischer ab.
Und ich Frage mich, wer schlägt den Profit aus dem medialen Hype? Die Klimaschutzaktivistin, die für den Friedensnobelpreis nominiert ist, wird diesen Herbst von der britischen GQ ausgezeichnet. Ich bin mal gespannt wann die Öffentlichkeit merkt, das Greta Thunberg nur eine PR-Produkt ist. Hat sich mal jemand gefragt, wer die ganze Show finanziert?
Lieber Herr Böhmer,
Greta Thunberg hat eine ganze Menge verändert. Dass sie sogar Einfluss auf die"Men of the Year Awards" der britischen Männerzeitschrift GQhat, überrascht trotzdem. Die Lifestyle-Zeitschrift lobt ihr zu Ehre erstmals einen neuen Preis aus. Der Titel könnte nicht treffender sein: "Game Changer of the Year".
Und weil das Magazin zeigen will, dass es visuell mehr kann als Schauspieler, Models und Manager, bildet es Greta Thunberg auch noch auf der Oktober-Ausgabe ab. Erfrischend – obwohl sie auf dem Foto weißes Hemd und Jackett trägt, wie vor ihr viele andere GQ-Coverfiguren. Aber sie ist eben doch eine Managerin. Klimaschutz-Managerin.
Das ist eine gute Gelegenheit für eine stolze Ankündigung in eigener Sache:
Die wohl bekannteste deutsche Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer – Medien bezeichnen sie sogar als die deutsche Greta – wird auf unserem W&V Green Marketing Day auftreten.
Auf der Bühne wird sie von ihren Zielen und Herausforderungen berichten. Sie wird erzählen, was sie sich von nachhaltigen Unternehmen und ökologischen Produkten erwartet. Da bleibt kein Platz für Greenwashing.
Ich freu mich drauf. Und wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Verena Gründel


Greta Thunberg auf dem Cover: Die britische "GQ" widmet ihre nächste Ausgabe der Klimaaktivistin. (Quelle: British GQ/Christopher Hunt)



