»Spielt mit!« lädt Klein und Groß zum Mitmachen in das Museum Utopie und Alltag ein. Spielen macht Spaß, eröffnet neue Welten und beflügelt unsere Fantasie. Im Spiel lernen wir einander kennen und Regeln auszuhandeln.
Die Ausstellung widmet sich der Bedeutung des Spielens in der DDR und heute und stellt das Schaffen der Formgestalterin Ursula Wünsch vor.
Aus Anlass ihres 80. Geburtstags bietet sie Einblicke in den Werdegang einer freiberuflichen Formgestalterin in der DDR, deren Spielmittel bis heute begeistern. In der Ausstellung darf mit ihnen ausgiebig gespielt werden!
Ursula Wünsch studiert 1966–70 an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle-Burg Giebichenstein. Seit 1973 bereiten ihre Kletterhäuschen auf vielen Spielplätzen Freude.
Ihre interaktiven Wandbilder, Kugel- und Legespiele aus Holz und in leuchtenden Farben entwickelt sie im Umgang mit Kindern und Menschen mit Einschränkungen.
Bekannt wird Ursula Wünsch auch als Moderatorin der DDR-Fernsehserie »Wie wär's?«. Bis heute ist ihr Wandbild »Frieden für alles, was auf dieser Erde lebt!« auf der Berliner Mauer zu sehen.
Am Ende der Ausstellung laden Menschen mit vielfältigen Lebenserfahrungen sowie die Künstlerin Kathrin Ollroge zur Mitgestaltung der Installation »Das Offene Haus« ein.
Die Ausstellung wird begleitet durch ein umfangreiches Programm mit vielen Angeboten zum Mitmachen.
Die Ausstellung und das Begleitprogramm sind gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Bandenburg sowie die Plattform für Kulturelle Bildung Brandenburg.
Sie wird freundlich unterstützt durch das Forum Kulturerbe der DDR e.V. sowie SINA Spielzeug GmbH.
Eröffnung
24.10.2026, 14 Uhr
Eintritt frei
24.10.2026 – 6.6.2027
Ort
Museum Utopie und Alltag
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt


Die Ausstellung widmet sich der Bedeutung des Spielens in der DDR



