Der bundesweite Kinostart des mehrfach ausgezeichneten Debütfilm von Justine Bauer steht bevor.
Justine Bauer (KMH Köln) erzählt in dem auf Mundart gedrehten Drama von einer junge Bäuerin zwischen Selbstfindung und Familientraditionen in einem Sommer auf dem Land in Hohenlohe (Baden-Württemberg).
Mit poetischer Bildgewalt wirft Bauer einen ungewöhnlich intimen Blick auf das Leben junger Landwirtinnen und schöpft dabei aus ihrer eigenen Erfahrung vom Aufwachsen auf einem Hof.
Der Film feierte 2024 Premiere beim Filmfest München, wo Produzent Semih Korhan Güner mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet wurde.
Zudem erhielt Justine Bauer den Nachwuchspreis MFG Star. In der Jurybegründung von Doris Dörrie heißt es:
"Mit ihrer besonderen Mischung aus dokumentarischen und fiktionalen Elementen erzählt Justine Bauer komisch und tragisch, anrührend und gewaltig vom Leben von Frauen auf dem Land."
Zum Film:
Anna ist schwanger und denkt über Kastrationen nach. Katinka kann vielleicht keine Bäuerin werden und trägt ihren Bikini im Melkstand.
Aber Omas Tomaten sind in diesem Jahr so gut geworden wie nie zuvor. Ein Sommer auf sterbenden Bauernhöfen.
Katinka (Karolin Nothacker), eine junge Frau, ringt darum, den Bauernhof ihrer Familie weiterzuführen.
Mit ihr treten weibliche Figuren in den Vordergrund, die die landwirtschaftliche Realität nicht nur bewältigen, sondern prägen – allen voran Mutter (Johanna Wokalek) und Großmutter (Lore Bauer), die als Generationenverbund Kontinuität und gelebte Erfahrung verkörpern – sowie Katinkas Schwestern und Anna (Pauline Bullinger), mit denen sie jede freie Minute im Fluss verbringt.
Hintergrund:
Der Film schöpft aus Bauers eigener Kindheit auf einer Straußenfarm und wirft einen ungewöhnlich intimen Blick auf das Leben junger Landwirtinnen.
„Sie weiß also genau, wovon sie spricht. Ihren bestechend genauen Blick verwendet sie für eine fiktionale Erzählung und füllt sie an mit poetischer Wucht, bestechenden Dialogen auf hohenlohisch und verblüffend reifer Bildsprache.
Besetzt hat sie ihren Film fast ausschließlich mit Laien, die fantastisch präzise und gleichzeitig natürlich agieren.
Mit ihrer besonderen Mischung aus dokumentarischen und fiktionalen Elementen erzählt Justine Bauer komisch und tragisch, anrührend und gewaltig vom Leben von Frauen auf dem Land." (Doris Dörrie, Regisseurin)


MILCH INS FEUER von Justine Bauer | Fotos: © Bauer/Carnicer, Filmperlen
Ein ungewöhnlicher intimer Blick auf das Leben junger Landwirtinnen.
MILCH INS FEUER - Ein Film von Justine Bauer



