Gesellschaft Freunde der Künste
Ab 27. August im Kino

Mit Humor und intimer Nähe - BECOMING KIM - Ein Film von Susanne Kim

Der neue Dokumentarfilm von Susanne Kim (TROCKENSCHWIMMEN, MEINE WUNDERKAMMERN) feierte seine Weltpremiere im Mai beim Jeonju International Film Festival und direkt im Anschluss seine Europapremiere beim DOK.fest München. 

Mit Humor und intimer Nähe richtet die Regisseurin die Kamera auf ihre eigene interkulturelle Familie mit ihrem koreanischen Ehemann und erzählt was Culture-Clash-Geschichten meist verschweigen: was nach dem Happy End passiert.

Synopsis

Die deutsche Filmemacherin Susanne, verheiratet mit Jeong Rae Kim, einem Koreaner, richtet die Kamera mit Humor und Zärtlichkeit auf ihre eigene interkulturelle Ehe und Familie.

Während sie mit den Rollen als Ehefrau, Mutter und Künstlerin jongliert, inszeniert sie humorvolle und poetische Performances – leise Akte der Rebellion, die ihren Gefühlen und ihrer inneren Welt Ausdruck verleihen.

In einem Mix aus Beobachtungen und inszenierten Momenten taucht der Film in das Chaos von Liebe, Identität und kulturellem Aufeinanderprallen ein.

Zugleich zutiefst persönlich und universell stellt Becoming Kim die Frage: Wie bleiben wir uns selbst treu – und lernen gleichzeitig, einen anderen Menschen zu lieben?

Regisseurin Susanne Kim über ihren Film 

„(...) Seit wir uns kennen, reiben wir uns. Das ist in jeder Beziehung so. Nur hatten wir am Anfang sehr naiv vorausgesetzt, dass wir uns als Freigeister mit dem Reinstürzen in unsere Ehe auch gleichzeitig von den Konventionen unserer Kulturen und Erwartungshaltungen unserer Familien befreien können.

Dass wir für uns stehen und der Rest schon irgendwie klappen wird. Sprachbarrieren, unterschiedliche Wertevorstellungen – darüber hatten wir nicht nachgedacht.

Aber wir mussten lernen:

Unsere jeweiligen Kulturen funktionieren sehr anders. Mit diesem Film möchte ich ein Gespräch in meiner Familie in Gang setzen, das universal für viele andere Familien steht.

Es soll dabei mit Humor, Ehrlichkeit und Empathie über Beziehungen erzählt werden – zwischen Eheleuten, Vater und Tochter, Schwiegermutter und Ehefrau, Schwiegersohn und Schwiegereltern –, die auf zwei Kontinenten, zwischen zwei Kulturen stattfinden." 

Susanne Kim lebt und arbeitet in Leipzig, wo sie ursprünglich ihren Abschluss als Diplomjournalistin erlangte und nun als Künstlerin und Filmemacherin arbeitet.

Auf ihre Dokumentarfilme ZUSAMMENGEBACKEN (2003), WHITE BOX (2010), DIE BANDE (2011) und TROCKENSCHWIMMEN (2016), die alle beim „Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm" Premiere feierten

Folgte MEINE WUNDERKAMMERN (2020/21), ein hybrides Projekt aus Dokumentarfilm und VR-Experience. 

Ab 27. August im Kino

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BECOMING KIM | Offizieller Trailer | Ab 27. August im Kino