Nebel über Berlin, alle Flüge wurden gestrichen.
Auf dem Flughafen Tempelhof sind die unterschiedlichsten Menschen gestrandet, darunter ein gescheiterter Geschäftsmann, ein abgebranntes Starlet (die ganz junge Hannelore Elsner) und ein alternder Schauspieler.
Aus der Ausnahmesituation entsteht ein Kammerspiel, das die Brüche hinter der Fassade des Wirtschaftswunder-Deutschlands offenlegt.
Ein überraschend cooler und mondäner Film aus der so schlecht beleumundeten deutschen Nachkriegsfilmwirtschaft.
Regie führte DIE HALBSTARKEN-Drehbuchautor Will Tremper, der später als Journalist allerdings eine eher unrühmliche Rolle spielte.
Die endlose Nacht entstand zwischen dem 18. November 1962 und dem 31. Januar 1963 auf dem Flughafengelände von Berlin-Tempelhof.
Er erlebte seine Uraufführung im Berliner Marmorhaus am 8. Mai 1963. Der Film entstand in 45 Drehtagen ohne ein fertiges Drehbuch.
Tremper improvisierte von einem Tag auf den anderen. Gedreht wurde in der Nacht, da man dann den Flughafen für sich allein hatte.


DIE ENDLOSE NACHT



