Die Autostrada Biennale im kosovarischen Prizren, der zweitgrößten Stadt des Landes, hat eröffnet. Ein zentraler Ort der Präsentation ist das ITP, ein neuer Innovations- und Ausbildungspark in der ehemaligen deutschen KFOR-Militärbasis während des Kosovo-Krieges, aber auch Baudenkmäler in der historischen Innenstadt kommen hinzu.
Kurator: Erzen Shkololli→ SAVE THE DATE: Am 1.-9. August lädt zudem die in Wien ansässige Kontakt Sammlung zum renommierten DokuFest in Prizren ein.
Bei diesem Filmfestival werden Beiträge aus der Kontakt Sammlung gezeigt. Zudem besteht die Möglichkeit, auch dann die Autostrada Biennale zu besuchen.
Die Autostrada Biennale feiert ihre fünfte Ausgabe – zehn Jahre nach ihrer Gründung – unter dem Titel Unfolding Currents: Der Puls der Zeit, kuratiert von Erzen Shkololli.
Die Ausstellung, die vom 5. Juli bis zum 5. Oktober 2025 stattfindet, zeigt zahlreiche neu in Auftrag gegebene und neu gestaltete Werke von Künstler*innen aus verschiedenen Generationen und Regionen, die sich mit den historischen und architektonischen Schichten der geschichtlich reichen Stadt auseinandersetzen.
Die Biennale entfaltet sich an mehreren wichtigen historischen Stätten in Prizren, darunter der Uhrenturm, das Shani Efendi Haus, das Dorambari Haus und das Gazi Mehmed Pasha Hammam, von denen jede einzelne von der Geschichte geprägt ist.
Eingebettet in das urbane Gefüge der Stadt und in die umliegenden Landschaften fördern diese Orte die direkte Begegnung zwischen zeitgenössischen künstlerischen Praktiken und der komplexen Vergangenheit Prizrens.
Ein zentraler Ort dieser Ausgabe sind die Autostrada-Hangars im Innovations- und Ausbildungspark - einem ehemaligen Militärgelände, das heute als Raum für die zivile und kulturelle Erneuerung neu gestaltet wurde.
Die Hangars, die das ganze Jahr über vom Team der Autostrada-Biennale betrieben werden, dienen als wichtige Basis für Ausstellungen, Aufenthalte und Dialoge und verankern damit das Engagement der Biennale für Kontinuität und langfristiges Engagement.


Die Eröffnung im Shani Efendi Haus im Stadzentrum, Foto: Tuğhan Anıt



