Leichtfüßig, aber nicht oberflächlich, kommt "Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos" daher. Eine Spanierin mittleren Alters bricht aus ihrer erstarrten Ehe aus, aber der amouröse Neuanfang fällt ihr nicht leicht. Regisseur Cesc Gay gelingt eine etwas andere Romcom, deren subtiler Humor an frühe Woody-Allen-Filme erinnert.
(Kino-Start: 11.12.) Zweiter Frühling, nicht so leicht gemacht: Nach einem Hotel-Flirt beendet eine Spanierin ihre Ehe.
Ihre Suche nach dem Richtigen inszeniert Regisseur Cesc Gay angenehm verhalten – in der Hauptrolle schwankt Nora Navas überzeugend zwischen Selbstbestimmung und Verlegenheit.
Menschen im Hotel: Eva (Nora Navas) und Álex (Rodrigo de la Serna) lernen sich zufällig kennen.
Das liegt an einer nicht abgeschlossenen Verbindungstür zwischen ihren Zimmern, die zur überraschenden Begegnung führt.
Ihr ist die Sache unheimlich peinlich, Álex nimmt es locker. Aber auch er entschuldigt sich – und so kommt man ins Gespräch.
Bald stellt sich heraus, dass beide beruflich in Rom sind. Die Spanierin Eva arbeitet als Literaturagentin für einen Verlag. Álex ist Drehbuchautor, stammt aus Argentinien, pendelt aber schon lange zwischen Barcelona und Madrid.
Kaum sind die ersten Eckdaten geklärt, wird geflirtet, ob beim Frühstück oder in der Lobby. Bis Álex schließlich die Initiative ergreift und Eva zur Geburtstagsfeier eines Freundes einlädt.
Lange Nacht mit viel Wein ohne Sex
Es ist der Abend vor der Heimreise, und schon wird eine lange Nacht daraus. Kein Sex, nur zu viel Wein und ein paar vielsagende Blicke.
Schließlich ist Eva seit 25 Jahren mit Víctor (Juan Diego Botto) verheiatet; zuhause warten auf sie in ihrer geräumigen Wohnung voller Bücher auch zwei Teenager.
Kunst+Film-Redaktion
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Tür an Tür: Eva (Nora Navas) und Álex (Rodrigo de la Serna) lernen sich bei einer Geschäfstreise in Rom kennen. Foto: Neue Visionen Filmverleih
Zurück ins Single-Leben mit 50: Eva (Nora Navas) gesteht ihren Freundinnen, dass sie noch einmal die große Liebe spüren möchte. Foto: Neue Visionen Filmverleih
Gibt es vielleicht doch die große Liebe: Eva (Nora Navas) und Álex (Rodrigo de la Serna) fahren gemeinsam Taxi in Barcelona. Foto: Neue Visionen Filmverleih



