Gesellschaft Freunde der Künste
Schule der Zauberkunst

Die Close-Up Zauberei von dem Entertainer und Zauberer Jeremy Rowe

Wer heute an Zauberer denkt, der denkt an große Shows, große Illusionen und einen riesigen Aufwand. Las Vegas Show-Größen wie David Copperfield auf der Chinesischen Mauer oder Siegfried und Roy mit ihren weißen Tigern bestimmen das Bild der Zauberei. Doch das ist zwar ein spektakulärer, aber bei weitem nicht der einzige Teil des Zauberhandwerks.

Die Spielarten der Zauberkunst

Vielleicht vom Aufwand geringer, aber keinen Deut weniger beeindruckend ist demgegenüber etwa die so genannte „Close-Up-Zauberei“. Diese Art der Zauberei, häufig auch als Tischzauberei oder Mikromagie bezeichnet, gehört dabei zu den besonders interessanten Spielarten der Zauberkunst.

Denn das Besondere an dieser Zauberkunst ist die Nähe zum Publikum. Hier erscheint Schummeln besonders erschwert, weil die Illusion schließlich direkt vor den Augen des verblüfften Zuschauers stattfindet.

Renaissance der Tischzauberei

Mittlerweile findet sogar eine wahre Renaissance der Tischzauberei statt, es finden sich immer mehr Künstler, die sich auf diese Zauberkunstvariante konzentrieren. Illusionen mit Münzen oder Karten sind dabei das bevorzugte Mittel der Wahl. Beispielhaft sei hier etwa jeremy-rowe.de zu nennen.

Abseits der Bühne, direkt bei seinen Zuschauern hat sich Jeremy Rowe auf Kartentricks spezialisiert, mit denen er immer wieder sein Publikum auf einmalige Weise verblüffen kann. Ein üblicher und gängiger Rahmen dieser Zauberevents sind etwa größere Familienfeste wie Hochzeiten und Geburtstage oder Firmenfeiern.

Die Illusionen wirken dabei individuell und intensiv, wenn der Zauberer von Tisch zu Tisch geht (das so genannte „Tablehopping“) und seine Tricks vollführt. Hier kann es keine Falltür oder doppelte Böden geben, alles geschieht unmittelbar.

Die Königsdisziplin der Close-Up-Magier

Im Selbstverständnis vieler Close-Up-Magier gehört diese Schule der Zauberkunstdaher auch zur Königsdisziplin, die ein besonderes Können der Zauberer voraussetzt. Die zu unterhaltende Gruppe von Zuschauern kann dabei flexibel sein, selbst vor nur einer Person funktioniert es perfekt. Zumeist lässt sich auf einer entsprechenden Festivität aber auch eine größere Gruppe von bis zu zwanzig Personen verblüffen.

Der Vorteil dieser Art der Zauberei ist daher, dass sie als eigentliches Event funktionieren kann, aber auch ideal „nebenbei“ ablaufen kann. Während hier der Künstler für einen Moment eine Gruppe an einem Tisch begeistert, läuft das Event an anderer Stelle jedoch normal weiter – die natürliche „Entwicklung“ von gesellschaftlichen Festivitäten wird demnach nicht unterbrochen, sondern nur sinnvoll ergänzt.

Dabei funktioniert die Close-Up-Zauberei nicht wie ein einzelner Programmpunkt des Abends, sondern als längerer Begleitung. Der Zauberer zeigt an einzelnen Tischen daher zumeist nicht gleich sein volles Programm, sondern nur zwei, drei seiner Tricks aus seinem Portfolio, sondern kommt dafür im Laufe des Events öfter vorbei. Und wirkt somit nicht aufdringlich oder ablenkend – sondern aus willkommener Farbtupfer eines Festes.

 

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