Gesellschaft Freunde der Künste
Wasser bleibt im sonnigen Schenna ein rares Gut

Wertgeschätztes Wasser und Nachhaltigkeit in Südtirol

Mit 35 aktiven Wasserkraftwerken und 100 Prozent an regionalem Ökostrom und -gas ist Südtirol Vorreiter in Italien, was erneuerbare Energiequellen betrifft.

Während Schennas erstklassiges Trinkwasser aus zwei Quellen in 1.500 Metern unweit der Streitweider Alm sprudelt, war und ist das flüssige Gut vor allem für die örtlichen Bauern eine Rarität.

2.200 Sonnenstunden pro Jahr und das trockene Klima stellte sie stets vor eine Herausforderung. Spätestens aber seit die Schenner Landwirte 2010 gemeinschaftlich auf Tröpfchen-Bewässerung umgestellt haben, gelingt auch ihnen die Gratwanderung in Sachen Nachhaltigkeit.

Spannende Infos dazu finden Wanderer auf einer Tour entlang des historischen Schenner Waals, der sich aus dem Masul-Gebirgsbach speist:

Das System besteht aus einer hochkomplexen Schlauchkonstruktion, die das Wasser aus den für die Region typischen Kanälen leitet und jeden einzelnen Apfelbaum direkt an der Wurzel mit einer bestimmten Menge versorgt.

Das Resultat ist eine Ersparnis von über 50 Prozent gegenüber der vorherigen Beregnungstechnik. Unter anderem mittels der so frei gewordenen Wasserkapazitäten wiederum gelingt es, Schennas „fünf Kilometer Küste“ mit gut 200 In- und Outdoor-Swimmingpools alternativ zu beheizen.


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