Gesellschaft Freunde der Künste
Panoramaorte in Stuttgart

Treppauf, treppab – die Stuttgarter „Stäffele“ mit Picknickkorb, Fernglas oder ein kühles Bier

Picknickkorb, Fernglas oder ein kühles Bier: Eines dieser Utensilien sollte auf Stuttgarts Höhenlagen auf jeden Fall mit im Gepäck sein.

Umgeben von Hügeln, Wäldern und Weinbergen, die sich oft bis ins Zentrum erstrecken, gilt die baden-württembergische Landeshauptstadt als eine der grünsten Metropolen Deutschlands.

Dank ihrer topografischen Lage gibt es auf den unzähligen Erhebungen kaum einen Platz, von dem der Blick in den „Kessel“ nicht besonders wäre. 

Einige der beliebtesten Panoramaorte Stuttgarts werden über die sogenannten „Stäffele“ erreicht.

Diese Treppenanlagen sind ein Überbleibsel aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurden angelegt, um die steilen Weinbergterrassen in der Innenstadt bewirtschaften zu können.

Seither sind mehr als 400 „Stäffele“ erhalten geblieben. Zu den schönsten dieser Stufen gehört unter anderem die Eugenstaffel, die am Eugensplatz ihren Abschluss findet.

Was während eines lauen Sommerabends dort nicht fehlen darf? Eine Kugel Eis von der traditionsreichen Eisdiele „Pinguin“, während der Blick über Stuttgart Mitte bis weit in den Westen schweift.

Im Sommer zieht es Einheimische über die Willy-Reichert Staffel hinauf zur Karlshöhe, die mit ihren Weinreben und dem gemütlichen Biergarten zu einem der gefragtesten Aussichtspunkte zählt.

Mehr über die historischen Treppenanlagen erfahren Interessierte übrigens bei den geführten Stäffeles-Touren.

Und wer es doch lieber entspannter bevorzugt, der nimmt die Zahnradbahn „Zacke“ zum Santiago-de-Chile-Platz, teilweise mit Blick auf die Weinberge des Scharrenbergs südlich der Stadt gelegen.


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