Gesellschaft Freunde der Künste
Maßgeschneiderte Wanderpakete

Tourentipp Bergpilgerweg in Osttirol „Hoch und Heilig“

Über 200 Kilometer, vier Landesgrenzen, 13.000 Höhenmeter und Gipfelblicke en masse: Das ist der Bergpilgerweg „Hoch und Heilig“.

Das „Hoch“ steht für die Gipfel, das „Heilig“ fürs Heilsuchen und -finden. Durch die alpinen Welten von Osttirol, Südtirol und Oberkärnten schlängelnd, durchstreifen Wanderer auf insgesamt neun Etappen Almen, Gipfel und Täler – immer mit einem spirituell bedeutsamen Ort als Etappenziel.

Die Strecke führt von Lavant in Osttirol über Innichen/Italien bis nach Heiligenblut am Großglockner, vorbei an bedeutenden Wallfahrtsorten wie Maria Luggau, Kalkstein in Innervillgraten, Obermauern in Virgen und verborgenen Juwelen wie der kleinen Kirche St. Korbinian in Assling.

Mit durchschnittlich 20 Kilometern und mehr als 1.000 Höhenmetern pro Tagesetappe verlangt „Hoch und Heilig“ nicht nur gute Wanderschuhe, sondern auch Kondition und die Fähigkeit, zu reflektieren.

Denn unterwegs sollen Absolventen spüren, wie groß kleine Momente sein können – sei es der Duft von Almwiesen, das Alpenglühen bei Sonnenaufgang oder der Klang der Kirchenglocken in entlegenen Tälern.

Die Route vereint Weitwandern in abwechslungsreicher Berglandschaft und das Wallfahren als uralte Praxis der Sinnsuche.

Dabei zeigt die Natur eindrucksvoll, wie irrelevant Grenzen sein können: Pflanzen wachsen ohne Passkontrolle, Tiere wechseln mühelos zwischen Österreich und Italien, und die Landschaft bleibt auf beiden Seiten der Berge gleich imposant.

Die Region wird zum grenzenlosen Erlebnisraum, in der Vielfalt nicht trennt, sondern verbindet.

Faszination Etappenwandern nach Maß

Den ganzen Weg gehen oder nur ausgewählte Etappen erwandern:

Auf welcher Route der „Hoch und Heilig“-Bergpilgerweg beschritten wird, darf jeder Reisende für sich selbst entscheiden, egal ob individuell geplant oder inspirierend in der Gruppe mit ausgebildeten Berg- und Wanderführern.

Für zusätzlichen Komfort sorgen maßgeschneiderte Wanderpakete samt Gepäcktransport. Zum Angebot gehören auch Übernachtungen in zertifizierten Pilgerunterkünften.

Mit regelmäßig verkehrenden Bussen wird die An- und Abreise zu den einzelnen Etappen zudem denkbar einfach.

Die Osttirol Gästekarte erlaubt sogar die kostenfreie Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Als beste Reisezeit gilt Juni bis Oktober. Für Inspiration und Orientierung sorgt dabei das Pilgerbüchlein „Hoch und Heilig – nach innen wandern über Berge und Grenzen“, das nicht nur praktische Tipps, sondern auch spirituelle Impulse bietet und kostenlos beim Tourismusverband Osttirol oder als Download unter hochundheilig.eu erhältlich ist.


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