Gesellschaft Freunde der Künste
Carrara - Marmorsteinbrüche

Toskana 2026: Region als Bühne für Kunst in Carrara im Herzen der Toskana

Carrara im Herzen der Toskana erlebt eine besondere Saison:

Die traditionsreiche Marmorstadt wurde zur toskanischen Hauptstadt der zeitgenössischen Kunst ernannt – mit dem Projekt „Carrara: seit 2000 Jahren zeitgenössisch".

Ein Titel, der die einzigartige Verbindung von jahrtausendealter Handwerkskunst und moderner Kreativität widerspiegelt.

Seit Jahrhunderten kommen Künstler aus aller Welt hierher, um mit dem berühmten weißen Marmor der Apuanischen Alpen zu arbeiten – jenem Material, das schon Michelangelos Meisterwerke geprägt hat.

Heute lebt diese Tradition in Werkstätten, Museen und der Kunstakademie weiter und trifft auf innovative künstlerische Ansätze.

Von Mai bis Dezember verwandeln Ausstellungen, Installationen und Festivals die Stadt in ein offenes Museum.

Veranstaltungen wie „White Carrara" und das kreative Festival „C/art" bringen zeitgenössische Kunst direkt in die historischen Straßen.

Als UNESCO-Kreativstadt des Kunsthandwerks bietet Carrara eine besondere Erfahrung: ein Ort, an dem Natur, Handwerk und Kunst seit über zwei Jahrtausenden miteinander verschmelzen.

Darüber hinaus laden 2026 zahlreiche Ausstellungen in der Region dazu ein, unterschiedliche Facetten künstlerischen Schaffens zu entdecken.

So widmet sich etwa das Museo Novecento dem Werk von Ottone Rosai sowie dem von Georg Baselitz.

In Siena wiederum erinnert eine Ausstellung an 80 Jahre Frauenwahlrecht in Italien, während in Montecatini Terme das Werk von Galeazzo Nardini im Fokus steht, der mit einem „künstlerischen Streik" gegen Ausbeutung und Zensur protestierte und seine Werke nie verkaufte.

So wird die Toskana 2026 zu einer ganz besonderen Bühne großer Kunstmomente. 


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