Zumeist Selbstversorger, offerieren die Südtiroler Bauersfamilien in luftigen Höhen nicht nur zum Frühstück eine Vielzahl an hofeigenen Produkten wie von Hand erzeugter Käse, selbstgemachte Säfte oder Fruchtaufstriche.
Familie Oberhollenzer vom Hochgruberhof in Mühlwald im Pustertal (1.650 Meter) veranstaltet sogar Brotbackkurse und Knödelabende.
Kleine Gäste dürfen gemeinsam mit dem Bauern die Tiere im Stall versorgen und bei der Heuernte mithelfen, so auch beim Unterschweighof in St. Nikolaus im Ultental nahe Meran (1.750 Meter) oder am Flachenhof in Ritten/Klobenstein oberhalb von Bozen (1.550 Meter).
Dabei lernen sie das Leben der Einheimischen ebenso unverfälscht kennen wie deren Bräuche, Traditionen und respektvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Seien es die Kräuterweihen zu Mariä Himmelfahrt Mitte August, die Weinfeste im Herbst oder zahlreiche Bauernmärkte, auf denen die regionalen Erzeugnisse je nach Erntesaison feilgeboten werden.


Gleich morgens dürfen kleine Gäste mit dabei sein, wenn der Landwirt die Tiere versorgt und die Kälbchen tränkt. So lernen Kinder den bäuerlichen Lebens- und Arbeitsstil auf ihrem Südtiroler „Roter Hahn“-Urlaubshof spielerisch kennen. © „Roter Hahn“/Frieder Blickle



