Italien ist eins der meistbesuchten Urlaubsländer der Welt. Das Land am Mittelmeer begeistert mit malerischen Küsten, traumhaften Stränden, historischen Städten und einer Küche, die weltweit geschätzt wird.
Wohl jede und jeder kennt Rom, Florenz oder Venedig. Doch Italien hat weitaus mehr zu bieten. Urlaubsguru präsentiert sieben Geheimtipps abseits der ausgetretenen Pfade:
Polignano a Mare in Apulien
Die Küstenstadt Polignano a Mare in Süditalien thront mit ihren weiß gekalkten Häuschen, den Grotten und dem berühmten Höhlenrestaurant Grotta Palazzese spektakulär auf einem Felsen über der Adria.
Der Ort überzeugt nicht nur durch seine malerische Landschaft und das idyllische Flair. Hier kommen nämlich auch Action-Fans auf ihre Kosten: Polignano a Mare war bereits mehrfach Austragungsort des Red Bull Cliff Diving.
Dabei springen zwölf der weltbesten Klippenspringer von einer Plattform in 24 Metern Höhe in die Adria.
Riviera del Conero in Marken
Die Riviera del Conero in Mittelitalien gilt derzeit noch als echter Geheimtipp. Der Küstenabschnitt in der italienischen Region Marken punktet mit einem Naturpark und unvergleichlichen Traumstränden.
Ein besonderes Highlight ist die Bucht von Portonovo, die sich inmitten des Naturschutzgebiets befindet und eine atemberaubende Kulisse bietet.
Die „grüne Bucht" ist von einer sattgrünen Landschaft umgeben und beherbergt einen echten Bilderbuchstrand mit glasklarem Wasser.
Matera in Basilikata
Die Stadt Matera umgibt ein ganz besonderer Charme, den sie ihren einzigartigen Höhlensiedlungen, den sogenannten Sassi die Matera, zu verdanken hat.
Diese gehören sogar zum UNESCO Weltkulturerbe. Zum pittoresken Stadtbild trägt darüber hinaus aber auch die Lage am zerklüfteten Flusstal bei, durch das die Gravina fließt und das sich hervorragend für eine Wanderung eignet.
Cremona in der Lombardei
Die lombardische Provinz Cremona bietet ihren Besucherinnen und Besuchern zahlreiche künstlerische und historische Highlights.
Die Altstadt mit mittelalterlichen Gebäuden und Kirchen lädt zu Spaziergängen ein. Dabei darf ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt auf keinen Fall fehlen:
Der 112 Meter hohe Glockenturm Torrazzo bietet einen unvergleichlichen Ausblick auf die Stadt. Aber auch diejenigen, die es eher in die Natur zieht, sind in Cremona gut aufgehoben.
Die Gegend rund um den Fluss Po eignet sich hervorragend für Outdoor-Aktivitäten aller Art. Cremona ist außerdem der Geburtsort des berühmten Geigenbauers Stradivari.
Ein Besuch im Museo del Violino, das früher Stradivarius Museum hieß, lohnt sich auf jeden Fall.
Die Pontinischen Inseln
Nur wenige Kilometer von der Küste Latiums entfernt befinden sich die sechs Pontinischen Inseln Gavi, Zannone, Palmarola, Ventotene, Santo Stefano und Ponza.
Sie sind eher untouristisch und verzaubern Reisende mit ihrer Idylle und unberührter Natur. Die einsamen Strände, Grotten und Buchten laden zu einer ruhigen Auszeit ein.
Während einige der Inseln unbewohnt sind, bietet Ponza beispielsweise eine verhältnismäßig gute Infrastruktur mit kleinen Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und Bars. Zu erreichen sind die Inseln besonders gut mit der Fähre, zum Beispiel ab Neapel.
Pistoia in der Toskana
Florenz und Pisa sind zu überlaufen? Dann lohnt sich ein Abstecher in das Städtchen Pistoia in der Toskana.
Hier kommen Kulturinteressierte voll und ganz auf ihre Kosten, denn das Stadtzentrum besteht aus beachtlichen Bauwerken aus der Romantik und Gothik und erzählt eine Geschichte aus einer längst vergangenen
Zeit. Ein Highlight ist die romanischen Cattedrale di San Zeno aus dem 13. Jahrhundert, die sich mitten auf dem Domplatz befindet.
Das Besondere an ihr ist der Glockenturm, der über mehrere Jahre hinweg erbaut wurde. Die Stadt liegt nur eine Autostunde von Florenz entfernt.
Chioggia in Venetien
Das kleine Fischerstädtchen in der Region Venetien verzaubert mit einem besonderen Charme und erinnert auf den ersten Blick an Venedig.
Das ist kein Zufall, denn Chioggia liegt am südlichen Ende der beliebten Lagunenstadt und wird oft auch als "kleines Venedig" bezeichnet.
Dafür sorgen in erster Linie die zahlreichen Kanäle und Brücken und das romantische Flair. Auch der Fischmarkt ist einen Besuch wert.
Auch wenn das kleine Städtchen vieles mit Venedig gemein hat, ist es doch deutlich weniger überlaufen und touristischer und lädt seine Besucherinnen und Besucher auf eine eher ruhige und romantische Auszeit ein.
„Italien wird oft auf seine zurecht beliebten Klassiker reduziert. Aber auch abseits der Sehnsuchtsstädte Rom, Florenz und Venedig gibt es in Italien viel zu entdecken.
Wer Lust hat, Italien abseits der Touristen-Hotspots zu entdecken, wird mit einsamen Buchten, historischen Höhlenstädten und jeder Menge Dolce Vita abseits des Massentourismus belohnt", so Julia Denneng, PR-Managerin und Pressesprecherin bei Urlaubsguru.


Malerische Küstenlandschaft der Insel Ponza in Italien. Fotos: Urlaubsguru.
Historische Felsenstadt Matera in der Abendsonne.
Malerischer Kanal in Chioggia mit bunten Booten



