Um den Schwarzwald ranken sich viele Mythen. Seit Anbeginn der Menschheit wurden zwischen seinen mächtigen Gipfeln und Wäldern heilige Stätten geschaffen und Kulte verehrt.
Auch heute finden sich dort noch verwunschen anmutende Kraftplätze, an denen man die Magie der Vergangenheit zu spüren scheint.
Etwa am Mummelsee, einem kleinen, abgeschiedenen Gewässer, das sich südöstlich von Baden-Baden nahe der kahlen Hornisgrinde zwischen dunkle Tannen schmiegt. Sein schwarzes Wasser erzählt eine tragische Legende:
Einst soll dort ein Kloster spurlos verschwunden und an dessen Stelle der Wundersee entstanden sein.
Geschichten von wohltätigen Geistern, unglücklicher Liebe und Tod machten ihn zu einem der geheimnisvollsten Sagenorte des Schwarzwaldes.
Steht man am Ufer, meint man in der Stille noch heute das Wispern der Wassermänner zu hören.


Mystik und Naturgenuss: Der Mummelsee am Fuße der Hornisgrinde zählt dank seiner Abgeschiedenheit und wundersamer Legenden zu den geheimnisvollsten Kraftorten des Schwarzwaldes. © Klaus Hansen/Schwarzwald Tourismu



