Gesellschaft Freunde der Künste
Die erfrischendsten Etappen für heiße Tage

Reutte/Tirol: Wildromantischer Frauensee, und Best of Bayern von Alpsee bis Lechfall

Versteckt im Frauenwald oberhalb der Gemeinde Lechaschau im Bezirk Reutte liegt der naturbelassene Frauensee am Fuße der Gehrenspitze.

Auf dem rund zehn Kilometer langen anspruchsvollerem Lechweg-Abschnitt von Wängle nach Pflach lohnt sich ein Abstecher zu dem Bergsee, in welchem der Sage nach ein Schloss versunken sein soll.

Sowohl von Lechaschau als auch über die Costarieskapelle auf 1.160 Meter Höhe führt der Weg dorthin. Nach einem kurzen Anstieg eröffnet sich ein Panoramablick über den Talkessel von Reutte.

Oben angekommen genießen Wanderer ein Bad im kühlen Wasser – Floß und Sprungbrett bieten besonders Kindern zusätzlichen Spaß.

Wer anschließend neue Energie tanken möchte, kehrt in der Frauenseestube für Brotzeit und Erfrischungsgetränke ein.  

Auf dem letzten und leicht begehbarem Wegabschnitt des Lechwegs ab Pflach (ca. 15 Kilometer) überqueren Wanderer die Grenze von Österreich nach Deutschland.

Vorbei am Israelit – einer langgezogenen, leicht überhängenden Felswand – zeigt sich kurz darauf der Alpsee bei Füssen, ideal für eine Pause mit Aussicht auf die Königsschlösser.

Oberhalb des Schwansees führt die Route weiter über den Alpenrosenweg zum Kalvarienberg mit weitem Blick über Füssen.

Nach dem Abstieg bildet schließlich der Lechfall das eindrucksvolle Finale der Weitwanderstrecke. Er liegt am Rand einer tief eingeschnittenen Klamm und zählt zu Bayerns schönsten Geotopen.

Die rund zwölf Meter hohen Staustufen wurden bereits Ende des 18. Jahrhunderts zur Nutzung der Wasserkraft errichtet.

Lechfall und -schlucht sind seit jeher ein Ort des Innehaltens und eng mit einer Legende verbunden:

Demnach soll der Heilige Magnus hier auf der Flucht vor heidnischen Verfolgern über den wilden Fluss gesprungen sein.


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