Gesellschaft Freunde der Künste
Travel-Trends für 2026

Reisen als Self-Care: Travel-Trends 2026 bei WeRoad - Usbekistan, Kirgisistan und China sind Top-Trendziele

Abenteuer, Gemeinschaft und der Wunsch nach echten Erlebnissen: Die Sehnsüchte einer ganzen Generation ändern sich - und mit ihr die Art und Weise zu reisen.

Das Travel-Tech-Unternehmen WeRoad, Spezialist für Gruppenreisen für Millennials, hat fünf zentrale Trends identifiziert, die das Reisejahr 2026 bestimmen.

Basierend auf eigenen Buchungsdaten, internationalen Umfragen und Community-Insights zeigt sich: Reisen ist mehr denn je ein Mittel gegen Einsamkeit, digitales Detox und ein Weg zu persönlichem Wachstum.

Zuwachs bei Abenteuerzielen: Usbekistan und Kirgisistan boomen

Mit einem Buchungsplus von 380 Prozent für Usbekistan und 350 Prozent für Kirgisistan verzeichnete WeRoad 2025 ein enorm gestiegenes Interesse an außergewöhnlichen Reisezielen abseits des Massentourismus. 

„Diese Länder erzählen alte Geschichten, bieten echte Abenteuer und ziehen Menschen an, die das Unbekannte suchen", erklärt Stefano Arossa, Regional Manager bei WeRoad für Deutschland.

Auch für 2026 setze sich nach bisherigen Buchungszahlen dieser Trend fort.

Das Ziel mit der größten Nachfrage bei WeRoad sei China – nicht zuletzt aufgrund der Visafreiheit für die Angehörigen zahlreicher Staaten bis Ende 2026, wie Arossa weiß.

Aber auch klassische Ziele wie die Dolomiten oder die Amalfiküste stehen hoch in der Gunst der Reisenden. Ägypten, Transsilvanien/Rumänien, Brasilien, Malta, Tansania, Ecuador und Kanada seien ebenfalls weiterhin im WeRoad-Aufwärtstrend.

Fünf Reise-Trends 2026

  1. Neuentdeckungen und Klassiker: Sehnsuchtsorte wie Usbekistan oder bewährte Lieblingsziele wie die Dolomiten und die Amalfiküste - beides zieht gleichermaßen.
  2. Kurz und flexibel statt Fernreise: „Microcations", Kurztrips mit drei  bis fünf Nächten, erfüllen die Sehnsucht nach kleinen Auszeiten.
  3. Digital Detox: Immer mehr Reisende bevorzugen Ziele in der Natur mit schlechtem bis  keinem Netz-Empfang – als Gegenmittel und zur Erholung von der digitalen Erschöpfung.
  4. Solo, aber gemeinsam: Allein das Ziel auswählen, zusammen reisen – die Nachfrage nach Gruppentrips mit Gleichgesinnten wächst weiter.
  5. Reisen als Medizin: Reisen dienen zunehmend der Self-Care, dem persönlichen Wachstum und der Verbindung mit neuen Freunden.

Reisen, um zu wachsen

Laut einer WeRoad-Umfrage aus dem Sommer 2025 sehen 57 Prozent der Befragten Reisen als Chance für persönliches Wachstum, 45 Prozent möchten sich selbst herausfordern.

Bemerkenswert: 4 Prozent gaben an, sogar eine Reiseempfehlung von ihrem Therapeuten erhalten zu haben.

Gleichzeitig ist Einsamkeit ein dominierendes Thema unter Millennials: 55 Prozent fühlen sich im Alltag oft allein, und 40 Prozent fällt es schwer, neue Menschen kennenzulernen. 

Gruppentrips wie die von WeRoad sind damit mehr als ein Freizeitangebot – sie ermöglichen echte Begegnungen.

Neue Freundschaften auf Reisen schließen

Dass sich unterwegs leichter neue Freundschaften schließen lassen, zeigen weitere Studien. Laut einer globalen Skyscanner-Umfrage sind 44 Prozent der Reisenden aufgeschlossener gegenüber neuen Kontakten, 30 Prozent fühlen sich unterwegs freier und „mehr sie selbst" als sonst im Alltag.

Der „Solo"-Filter bei Skyscanner wird inzwischen bei den Reiseanfragen zu 83 Prozent genutzt. Auch bei Reddit steigen die Beiträge zu Alleinreisen deutlich.

Weibliche Reisende stellen zudem bei Google 70 Prozent der Reiseanfragen zu „Solo-Reisen" – ein Trend, der sich mit dem hohen Frauenanteil von 60 Prozent der Buchungen bei WeRoad-Reisenden deckt.

„Reisen ist eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen", sagt Stefano Arossa. „Gerade Gruppenreisen bieten eine geschützte Umgebung, in der echte Begegnungen entstehen – und Erlebnisse, die verbinden."


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