Blinkende Neonlichter, klingelnde Glocken und schnelles Knopfdrücken: In der Pinball Hall of Fame in Las Vegas, Nevada, dreht sich alles rund um das Flippern.
Mehr als 200 aktuelle und historische Spielautomaten sind in dem Museum zu finden, teilweise stammen die Exponate noch aus den 1940er Jahren.
Die Hall of Fame ist interaktiv, Besucher können alle Automaten selbst ausprobieren, Kostenpunkt zehn, 25 oder 50 Cent pro Runde.
Der Grundstein für die Pinball Hall of Fame wurde 1972 in Michigan gelegt, als ein 16-jähriger Junge einen gebrauchten Flipperautomaten erwarb und die Kinder aus der Nachbarschaft gegen Bezahlung daran spielen ließ.
Später wurde Tim Arnold mit dem Betrieb mehrerer Spielhallen in Michigan so wohlhabend, dass er sich Anfang der 1990er Jahre in Las Vegas zur Ruhe setzen konnte.
Zum Zeitpunkt seines Umzugs in die Wüste Nevadas besaß er rund 1.000 Flipper in unterschiedlich gutem Zustand, die er allesamt mit nach Las Vegas nahm.
Die nächsten 20 Jahre verbrachte er damit, so genannte „Fun Nights“ für Einheimische zu organisieren. Die Teilnehmer spielten nach Lust und Laune, Tim Arnold spendete die Einnahmen für wohltätige Zwecke.
Weitere skurrile Sehenswürdigkeiten in den USA werden in Episoden der Doku-Serie „Atlas Obscura“ vorgestellt, die auf GoUSA TV zu sehen ist. Die kostenfreie App ist auf Amazon Fire und Apple TV verfügbar und steht im Apple iOS Store und Google Play Store für die Installation auf mobilen Geräten bereit.
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Hier dreht sich alles rund um das Flippern. Foto: Copyright Pinball Hall of Fame
