Gesellschaft Freunde der Künste
Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Gams und Murmeltier

Murmeltiere sind die putzigsten Vertreter der „Big Five der Alpen“ in Osttirol

Gerade im Herbst, wenn mächtige Lärchen in goldgelben Farben erstrahlen, sanfte Nebelschwaden und mildes Sonnenlicht die Landschaft in eine mystische Atmosphäre verwandeln, zeigt sich der Nationalpark Hohe Tauern von seiner prächtigsten Seite.

Ausgebildete Wildtier-Ranger führen individuell oder in der Gruppe durch das Reich von Bartgeier, Steinadler, Steinbock, Gams und Murmeltier – auch „Big Five der Alpen“ genannt.

Ausgestattet mit Spektiv und Fernglas lernen die Teilnehmer von den Experten jede Menge über Botanik, Gletscher-, Vogel- oder Schmetterlingskunde sowie regionale Besonderheiten rund um den „König der Ostalpen“ – dem Großglockner, dem mit 3.798 Metern höchsten Berg Österreichs.

Unentdeckte Schätze südlich des Alpenhauptkamms

Die ehemalige Römerstadt AguntumSchloss BruckBurg Heinfels und das Anraser Pfleghaus sind zweifelsfrei eindrucksvolle historische Stätten, die prominent auf Hügeln thronen oder einst an strategisch wichtigen Ausgangspunkten errichtet wurden.

Nicht zuletzt das kulturelle Erbe prägt Osttirols Identität und sein Gemeinschaftsleben.

So spiegeln geschichtsträchtige Bauten, traditionelle Feste und jahrhundertealte Bräuche die reiche Geschichte der Region südlich des Alpenhauptkamms wider und gewähren tiefe Einblicke in den damaligen und heutigen Alltag der Bewohner.

Museen und entsprechende Veranstaltungen tragen dazu bei, jene zu bewahren und lebendig zu halten.

Tipp: Am 4. und 5. Oktober 2024 findet mit „Kulturgestöber und Abendbrot“ zum dritten Mal die Osttiroler Version der „langen Nacht der Museen“ statt.

An sieben Veranstaltungsorten haben Einheimische und Gäste kostenlos die Gelegenheit, bisher unbekannte oder wenig beachtete Kulturschätze zu entdecken.

Nicht zu vergessen das Abendbrot, denn Essen und Trinken hält nicht nur Leib und Seele zusammen, wie der Volksmund sagt, sondern eröffnet auch interessante und gemütliche Gespräche.

Goldenes Handwerk wie früher

Jahrhundertelang prägten Zunftbetriebe das Stadtbild von Lienz. Heute zeigen 26 Manufakturen aus der Sonnenstadt, dass handwerkliche Produkte und Talente in der Sonnenstadt weiterleben:

Auf der gemeinschaftlichen Webseite von Manufakturen Lienz präsentieren sich alle Betreiber in Form von Kurzvideos und geben interessante Einblicke in ihre Handwerkskunst, wie spezielle Kräutermischungen zum Räuchern,

Neuinterpretationen des Osttiroler Obstschnapses oder multifunktionale und ausgefallene Mode für mutige und trendaffine Leute.

„Uns ist wichtig, den Leuten zu zeigen, dass Lienz nicht nur wegen der Lage und der Gebäude wunderschön ist, sondern vorrangig wegen der Menschen, die hier leben, arbeiten und sich handwerklich ausdrücken“, betont Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.


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