Gesellschaft Freunde der Künste
Reisen von bis zu vier Nächten

Kurztrips im Trend: Jede zweite Reise dauert nur bis zu vier Tage

Der Sommer 2026 entwickelt sich zur Saison bewusster Reiseentscheidungen.

Neue Buchungsdaten von lastminute.com für den deutschen Markt zeigen deutlich: Reisende warten nicht mehr auf den einen großen Urlaub – stattdessen teilen sie ihn in mehrere kurze, gezielt geplante Auszeiten auf, die mehr Flexibilität, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und weniger Aufwand bieten.

Reisen von bis zu vier Nächten machen im Jahr 2026 bereits 49% aller Buchungen aus. 

Dieser Wandel eröffnet mehr Spielraum für Spontaneität, lässt sich besser mit dem persönlichen Kalender vereinbaren und kann zudem die Kosten pro Reise reduzieren.

Mallorca, Barcelona, und Rom bleiben die drei beliebtesten Reiseziele und sorgen weiterhin für ein starkes Buchungsvolumen. Gleichzeitig zeichnet sich zunehmend ein stärkeres preis- und nutzenorientiertes Denken ab.

Die Buchungen für 4+-Sterne-Hotels sind im Jahresvergleich um 60% gestiegen – Reisende legen also deutlich mehr Wert auf Komfort und Qualität. Gleichzeitig gehen sie strategischer mit ihrem Budget um.

Das zeigt sich in einem wachsenden Trend, Premium-Reiseziele mit preislich attraktiveren Städten als Reiseziel abzuwechseln, wie etwa Istanbul (+135% Wachstum im Jahresvergleich) und Budapest (+62%), die sich dadurch auszeichnen, dass sie eine hohe Nachfrage mit vergleichsweise günstigen Preisen verbinden.

Diese Städte gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie ein breites kulturelles Angebot zu einem vergleichsweise niedrigen Preis bieten. Günstige Reisepakete liegen in Istanbul durchschnittlich bei etwa 500.-€ und in Budapest bei rund 450.-€.


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