Gesellschaft Freunde der Künste
Britische Ikonen – neu gedacht

Hier liegt das nhow London - Ein Ort, an dem Graffiti, Galerien, Mode und Popkultur ineinanderfließen

Es gibt Städte, in denen Street Art geduldet wird. Und es gibt Shoreditch. Das Viertel im Osten Londons zählt seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Hotspots der internationalen Urban-Art-Szene – ein Ort, an dem Graffiti, Galerien, Mode und Popkultur ineinanderfließen.

Fassaden werden hier ständig neu gestaltet und machen das Viertel zu einer der bekanntesten kreativen Adressen der Stadt.

Genau hier liegt das nhow London. 

Das Leitmotiv des Hauses lässt sich am besten als London reloaded beschreiben: klassische britische Symbole werden neu interpretiert, mit Humor gebrochen und in einen zeitgenössischen Kontext gesetzt.

Designer James Soane verbindet dafür bewusst Gegensätze. Graffiti trifft auf Royalty, Punk-Ästhetik kollidiert mit viktorianischer Tradition, urbane Street Culture begegnet britischem Humor.

Ikonen wie Big Ben, Kronen oder der Union Jack tauchen im Interior immer wieder auf – allerdings in überzeichneter, spielerischer Form.

Eine Rakete im Big-Ben-Design im Eingangsbereich oder popartige Illustrationen zeigen diesen ironischen Umgang mit britischer Symbolik.

Die Räume wirken dadurch weniger wie ein klassisches Hotel und eher wie eine Mischung aus Galerie, kreativem Wohnzimmer und urbanem Atelier – ein Ort, der die kreative Energie Shoreditchs direkt ins Hotel holt.


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