Gesellschaft Freunde der Künste
Bestwert bei Beherbergungsumsatz

Der Hotspot Wien - Bestes Tourismusjahr mit 20 Millionen Nächtigungen

 Wiens Tourismus erreichte 2025 mit 20 Millionen Nächtigungen (+6% zu 2024) sein bisher bestes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn und ist beim Beherbergungsumsatz auf Kurs zu einem neuen Bestwert.

2026 steht ganz im Zeichen der Kulinarik und rückt die Wiener Küche in den Fokus. Als Event-Highlight findet im Mai der 70. Eurovision Song Contest in Wien statt. 

„2025 war das erfolgreichste Jahr für Wiens Städtetourismus seit Beginn der Aufzeichnungen:

Mit 20 Millionen Nächtigungen hat Wien einen neuen Referenzpunkt geschaffen und seine Bedeutung als europäische Tourismusmetropole unter Beweis gestellt", zieht Norbert Kettner, CEO des WienTourismus, positive Bilanz. 

Die Stadt verzeichnete 20.065.000 Gästenächtigungen, um sechs Prozent mehr als 2024, und überschritt damit den bisherigen Bestwert aus 2024. 

Auch beim Beherbergungsumsatz ist ein neuer Bestwert zu erwarten:

Bis dato sind die Umsätze der Monate Jänner bis November ausgewertet – hier ergibt sich mit 1.254.168.000 Euro ein Plus von 4%, zu dem der November selbst mit 131 Millionen Euro bzw. einem Plus von 10% beigetragen hat.

„Die bisherige Höchstmarke von 1,4 Milliarden Euro aus dem Jahr 2024 werden wir 2025 mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit überschreiten.

Ich danke den Unternehmer:innen unserer Visitor Economy und ihren Mitarbeiter:innen aufs Allerherzlichste – sie haben diesen Erfolg trotz einer Vielzahl an Herausforderungen möglich gemacht!", so Kettner. 

Rund 83% Nächtigungen aus dem Ausland, mehr als 3,5 Mio. Nächtigungen aus Deutschland 

Rund 83% der Gästenächtigungen 2025 stammten aus dem Ausland (2024: 82%). Deutschland hält mit 3.543.000 Nächtigungen (+2% zu 2024) den stärksten Anteil in Wiens Nationenmix, gefolgt von Österreich mit 3.381.000 Nächtigungen (+1%).

Die USA liegen mit 1.259.000 Nächtigungen (+3%) an dritter Stelle, gemessen am Nächtigungsumsatz im Bereich der 5-Stern-Hotellerie sogar auf dem ersten Platz.

Europäische Märkte – Italien (1.077.000, +4%), Großbritannien (800.000, +/-0%), Spanien (660.000, +7%), Frankreich (539.000, +2%), Polen (512.000, +6%), die Schweiz (408.000, -2%) und Rumänien (394.000, +6%) – komplettieren die Top-10.

China liegt am Beherbergungsumsatz gemessen bereits auf Platz 10 in den Top-10, brachte mit 365.000 Nächtigungen (+22%) aber nur gut zwei Drittel (70%) seines Vorkrisenniveaus.

Kanada (235.000, +17%), Südkorea (232.000, +7%) und Japan (202.000, +24%) wuchsen ebenso erfreulich, wobei hier Japan seinen Wert 2019 noch um 40% unterschreitet. 

60% des Bettenangebots zählen zu 4- und 5-Stern-Kategorie 

Wien verfügt derzeit über 450 Hotelbetriebe. In Summe werden rund 42.400 Zimmer mit 84.600 Betten verzeichnet. Rund 60% des Wiener Hotelbettenangebots sind der 4- und 5-Stern-Kategorie zuzuordnen.

Mit Ende 2025 verfügt Wien über 26 Luxushotels. Jüngster Neuzugang ist das Mandarin Oriental im ehemaligen Handelsgericht. 

Mit diesem breiten Angebot über alle Kategorien ist die Stadt bestens für den Eurovision Song Contest als auch die weiteren bevorstehenden Großveranstaltungen im Jahr 2026 gerüstet, darunter fünf internationale Meetings mit jeweils mehr als 10.000 Teilnehmer:innen.

Insgesamt erwartet Wien heuer knapp 50 Kongresse und Firmentagungen mit jeweils über 1.000 Teilnehmer:innen. 

Darauf baut auch Wiens Visitor Economy Strategie „Optimum Tourism" auf, die für qualitatives und nachhaltiges Wachstum steht: Künftig soll jede 10. Nächtigung aus dem Meetingsektor stammen und zwei Drittel der Besucher:innen sogenannte „Wunschgäste" sein.

Menschen, die Kultur schätzen, Qualität suchen, individuell reisen und mit ihrem Aufenthalt einen positiven Beitrag zur Stadt leisten. Gleichzeitig strebt Wien an, den „Sweet Spot" zwischen Tourismusakzeptanz und Gästezufriedenheit stabil auf einem Wert von 9 von 10 zu halten. 

Im vergangeen Herbst hat WienTourismus im Rahmen seiner „Optimum Tourism"- Strategie auch ein umfassendes Placemaking-Handbuch herausgebracht.

Die Publikation enthält praktische Leitlinien dazu, wie Tourismus, Stadtentwicklung und lokale Gemeinschaften zusammenarbeiten können, um öffentliche Räume aufzuwerten und die Lebensqualität für Einwohner:innen und Besucher:innen gleichermaßen zu verbessern.

Mit Placemaking als zentralem Aktionsprogramm unterstreicht Wien sein Engagement für eine qualitative und nachhaltige Destinationsentwicklung.

Das Handbuch und weitere Einblicke in den Placemaking-Ansatz Wiens sind auf der B2B-Seite des Wien Tourismus verfügbar: 

Highlights 2026: Eurovision Song Contest und Wiener Küche 

Im Mai feiert die gesamte Stadt den größten Musikwettbewerb der Welt, den 70. Eurovision Song Contest. Die Website eurovision.wien.info bietet schon jetzt laufend aktualisierte Informationen in fünf Sprachen.

Ab April wird die Destinations-App ivie zur offiziellen Host City App – mit ESC-City-Guides, Fanzonen-Infos sowie einer interaktiven Schnitzeljagd samt Gewinnspiel. 

Parallel dazu rückt Wien seine kulinarische Vielfalt unter dem Jahresmotto Küche „Vienna Bites: Küche, Kultur, Charakter" heuer in den Mittelpunkt.

 „2026 richten die Scheinwerfer auf die gesamte kulinarische Opulenz Wiens, von der Spitzengastronomie bis zum Wiener Würstelstand", so Kettner.

In der ivie-App für iOS und Android werden mehr als 500 Betriebe vorgestellt, der neue „Wirtshaus & Beisl Guide", der durch verschiedene Bezirke führt, ist bereits verfügbar. 

Mit der Vienna City Card erhalten deren Besitzer:innen Rabatte in ausgewählten Lokalen. 

Sternekoch Lukas Mraz und der deutsche Starkoch Tim Mälzer ziehen in der YouTube-Serie „Hungry for more" ab Februar durch die gastronomische Landschaft Wiens. 


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