In der Charente-Maritime prägt das Wasser die Landschaft ebenso wie den Lebensrhythmus – vom Atlantik bis in die weitläufigen Feuchtgebiete des Hinterlands.
Die Region bietet ideale Voraussetzungen für einen naturnahen Aktivurlaub, insbesondere auf dem Fahrrad oder entlang der Wasserwege.
Der Fernradweg „Flow Vélo“ folgt dem Lauf der Charente in Richtung Atlantikküste und erreicht bei Saint-Savinien und Saintes das Département Charente-Maritime.
Von hier aus verläuft die Route über Treidelpfade und wenig befahrene Landstraßen – unter anderem durch Rochefort – bis an die Küste, mit der Île d’Aix als Endpunkt.
Der gut ausgebaute und abwechslungsreiche Streckenabschnitt bietet ideale Voraussetzungen, die Region nachhaltig und in eigenem Tempo zu entdecken.
An der Küste erweitert die Île d’Oléron das Naturerlebnis mit einem dichten Netz an Radwegen, frischer Atlantikluft und dem stetigen Wechsel der Gezeiten.
In kleinen Häfen und den typischen Hütten der Austernzüchter werden die Meeresdelikatessen serviert, deren charakteristischer Geschmack in den umliegenden „Claires“ entsteht.
Die Städte La Rochelle und Rochefort verbinden auf besondere Weise maritime Geschichte mit urbanem Leben.
In La Rochelle prägen die Türme des Alten Hafens, die Grande Horloge und die markanten Arkaden das Stadtbild, während sich in Rochefort die historische Corderie Royale entlang der Charente erstreckt.
Gironde – Atlantik, Dünenlandschaften und Weinberge
Die Gironde vereint eindrucksvoll die Dynamik des Atlantiks mit weitläufigen Natur- und Kulturlandschaften. Zwischen Soulac und Le Porge erstrecken sich kilometerlange Sandstrände, deren konstante Wellen internationale Surfer anziehen.
Im Gegensatz dazu bietet der kristallklare See von Carcans-Hourtin Reisenden, die Ruhe suchen, eine willkommene Auszeit.
Rund um das Bassin d’Arcachon prägt eine ruhigere Atmosphäre das Bild. In Arcachon treffen elegante Villen auf klassische Badekultur, während auf der Halbinsel Cap Ferret Austernhäfen, Pinienwälder und kleine Dörfer das Landschaftsbild bestimmen.
Die regionale Austernkultur lässt sich hier unmittelbar erleben – oft direkt am Wasser.
Ein markantes Naturhighlight und auch Naturschutzgebiet ist die Dune du Pilat, die als höchste Wanderdüne Europas weite Ausblicke über Ozean und Wälder eröffnet, die bei Sonnenuntergang besonders zur Geltung kommen.
Im Landesinneren weichen die Wälder den Weinbergen des Médoc. Hier entstehen in traditionsreichen Weingütern einige der renommiertesten Weine Frankreichs und prägen die Identität der Region (AOC Moulis-en-Médoc, Listrac-Médoc und Haut-Médoc).


Der Hafen von Château d’Oléron © Arthur Habudzik; Dune du Pilat © Gregory CASSIAU



