Gesellschaft Freunde der Künste
Weihrauch, Wollfilz und ein Wunschbaum

Bad Reichenhall - Weihnachtsstadt vor Alpenkulisse - X-Mas-Zauber von traditionell bis trendy

In Sachen Adventszauber macht den Bad Reichenhallern keiner etwas vor.

Denn auch wenn der Christkindlmarkt im Zentrum der oberbayerischen Alpenstadt auf den ersten Blick eher klassisch daher kommt, überraschen dort eine Bastel- und Märchen-Bude für die Kleinen sowie Pop-up-Hütten mit wechselndem Sortiment von Walk-Fashion bis hin zu heißem Aperol die Besucher.

Ein paar Schritte weiter bestaunen sie die Riesenkrippe vom Florianiplatz, begeben sich vorm Industriedenkmal Alte Saline aufs Glatteis, erkunden ein echtes Schloss oder erfüllen die Weihnachtswünsche bedürftiger Kinder.

Vor der Kulisse des überzuckerten Hausbergs Predigtstuhl wirkt Bad Reichenhall gleich nochmal so romantisch. Taucht obendrein der festlich illuminierte Christkindlmarkt 

(22. November bis 24. Dezember 2024) den Rathausplatz in sanftes Licht, gibt's für Glühwein-Aficionados, Flammkuchen-Fans und Plätzchen-Liebhaber kein Halten mehr.

Zwischen dampfenden Tassen mit Punsch oder Kakao genießen sie heiße Kartoffeln, gebrannte Mandeln, süße Waffeln, Röstbrot und wärmende Suppe. So weit, so gut, was das Altbewährte betrifft.

In zwei so genannten „Pop-Up Hütterln“ präsentieren sich darüber hinaus verschiedenste Institutionen, Künstler und Produzenten.

Das wechselnde Sortiment reicht von Naturkosmetik über vegane Plätzchen, gehäkelte Taschen, heißen Aperol und Walkmode bis hin zu Kunstwerken aus Ton und Holz sowie duftenden Erzeugnissen aus Weihrauch.

Am 7. und 8. Dezember erleben Besucher das traditionelle Handwerk des Salzsiedens hautnah – denn was wäre die Alpenstadt ohne ihr „weißes Gold“?

Musikalische Ensembles sorgen für Weihnachtsstimmung, an den Wochenenden wird abends auch mal Rock, Pop oder Jazz gespielt.

Ein Herz für Kinder

Kleine Gäste freuen sich auf dem Bad Reichenhaller Christkindlmarkt über eine eigene Bude von Alpenstadt-Maskottchen Theo Thumsee.

Unter Aufsicht fertigen sie dort im Warmen kleine Präsente, bemalen Keramik oder verzieren Plätzchen, dazu werden Geschichten vorgelesen.

Und am „Wunschbaum“ in der Dianapassage hängen ab 22. November 2024 wieder hunderte kleine Zettel von Kindern, deren Eltern sich keine Weihnachtsgeschenke leisten können.

Wer ein großes Herz hat, unterstützt die Benefizaktion mit einer Spende. Auch im Adventsladl erstehen Interessierte Handgemachtes von Strick- und Häkelwaren über Keramik bis hin zu Likören, Marmeladen et cetera.

Ein Teil des Erlöses kommt karitativen Einrichtungen zu Gute.


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