Gesellschaft Freunde der Künste
Markisen erweitern den Wohnraum

So wird der richtige Sonnenschutz zum gestalterischen Element

Ein passender Sonnenschutz ist längst fester Bestandteil der Gestaltung von Wohnräumen und Fassaden. Was früher nämlich oftmals als rein funktionale Ergänzung gedacht war, prägt heute das Erscheinungsbild innen wie außen.

Gemeinsam mit passenden Outdoor-Möbeln und Dekorationen entsteht ein Sonnenschutz, der Räume strukturiert und eine angenehme Atmosphäre schafft.

Sonnenschutzfunktion und -gestaltung im architektonischen Kontext

Der richtige Sonnenschutz ist weit mehr als eine Barriere gegen störendes Licht und UV-Strahlung. Passende Systeme sollten stattdessen mehrere Aufgaben zugleich übernehmen.

Sie regulieren idealerweise den Lichteinfall, reduzieren unangenehme Blendung innen und außen und beeinflussen das Raumklima.

Gleichzeitig wirken sie als sichtbarer und optimalerweise ansprechender Bestandteil der Architektur. An großen Fensterflächen oder offenen Raumkonzepten wird diese Doppelfunktion besonders deutlich, aber auch bei Neubauten treten die gestalterischen Elemente des Sonnenschutzes in den Vordergrund.

Sonnenschutz soll nämlich einerseits seinen Zweck erfüllen, andererseits aber auch gut aussehen. Der richtige Sonnenschutz gibt Fassaden deshalb mehr Struktur und gliedert Übergänge zwischen dem Innen und Außen.

In Verbindung mit hochwertigen Möbeln und Bodenmaterialien entsteht somit ein abgestimmtes Gesamtbild, das den Charakter eines Gebäudes unterstreicht.

Die Markise als Teil des Wohnraums

Markisen erweitern den Wohnraum optisch und auch funktional. Auf Balkonen und Terrassen schaffen sie dazu geschützte Zonen, die sich in die bestehende Gestaltung einfügen.

Markise ist aber nicht gleich Markise, denn es wird zwischen verschiedenen Ausführungen unterschieden. Anpassbare Senkrechtmarkisen dürfen so zum Beispiel auf keinem südseitigen Balkon fehlen. Typische Sonnensegel hingegen sind echte Allrounder bei jeder Ausrichtung.

Je nach Ausführung wirken Sonnenschutzlösungen zurückhaltend oder prägend. Flächige Varianten setzen zum Beispiel klare Akzente, filigrane Konstruktionen treten hingegen dezenter auf.

In Kombination mit Glasflächen und offenen Grundrissen entsteht ein Spiel aus Licht und Schatten, das die Wahrnehmung von Räumen verändert. Zu den gestalterischen Aspekten bei Markisen zählen unter anderem

  • die Führung der Stoffbahnen, welche die Wirkung der Fassade beeinflusst
  • der Grad der Transparenz, der bestimmt, wie stark Innen und Außen visuell verbunden bleiben
  • die Positionierung, die steuert, ob der Sonnenschutz als architektonisches Detail oder als eigenständiges Element erscheint

Materialien und Farben im gelungenen Zusammenspiel

Die Auswahl von Materialien prägt den Charakter eines Sonnenschutzes ebenfalls. Gewählte Textilien unterscheiden sich schließlich in ihrer Struktur und Lichtdurchlässigkeit.

Auch die Oberflächenwirkung fällt je nach Materialart anders aus. Glatte Stoffe wirken beispielsweise ruhig und klar, gewebte Varianten bringen Tiefe und Textur ins Spiel. Rahmen und Führungsschienen ergänzen diesen Eindruck durch ihr jeweiliges Material.

Auch Farben beeinflussen die Atmosphäre im Außenbereich. Helle Töne reflektieren einfallendes Licht und wirken leicht, dunklere Nuancen setzen hingegen stärkere Kontraste.

Eine Abstimmung auf die Fassadenfarbe, Möbel oder gewählte Bodenbeläge verspricht zudem ein geschlossenes Erscheinungsbild. Dabei entsteht Gestaltungsspielraum, der klassische oder aber zeitgenössische Wohnstile unterstützt.

Der Einfluss auf den Wohnkomfort und das Ambiente

Ein passender Sonnenschutz verändert das Raumgefühl. Gedämpftes Licht schafft nämlich eine ruhigere Stimmung, zugleich unterstützt eine gleichmäßige Beschattung das Wohlfühlgefühl in Innenräumen im Frühling und Sommer.

Im Außenbereich entstehen so geschützte Zonen, die sich wie eine Erweiterung des Wohnens anfühlen.

Des Weiteren hat Sonnenschutz Auswirkungen auf die Akustik. Dicke Stoffe absorbieren den Schall und tragen zu einer angenehmeren Geräuschkulisse bei.

Ist der Schutz dann auch noch blickdicht, eignet er sich hervorragend zur Abschirmung gegen neugierige Blicke und Ohren.

So gelingt die flexible Integration in bestehende Konzepte

Ein wesentlicher Aspekt zeitgemäßer Gestaltung liegt in der Anpassungsfähigkeit. Sonnenschutzsysteme lassen sich deshalb häufig in unterschiedliche architektonische Situationen integrieren, ohne bestehende Konzepte zu überlagern.

Besonders bei nachträglichen Lösungen ist diese Flexibilität relevant. Bei der Planung sollten jedoch einige Punkte beachtet werden, darunter vorrangig die Einbindung in bestehende Fassadenstrukturen.

Form und Farbe sollen hier schließlich harmonieren. Obendrein muss der Sonnenschutz zu den bestehenden Fenstern und Raumproportionen passen. Wird auf diese Punkte geachtet, ist auch eine nachträgliche Integration problemlos möglich.