Gesellschaft Freunde der Künste
Diese einfache Zahlenkombination hilft

Harmonie dank passender Proportionen, die 60-30-10-Regel

„Eine harmonische Farbwelt besteht aus drei, maximal vier verschiedenen Tönen. Die Frage ist, in welchen Proportionen sie sich zusammenfinden“, erklärt die Interieur-Expertin.

So kann der Raum an sich ganz neutral gehalten und mithilfe einer farbenfrohen Einrichtung „zum Leben erweckt“ werden.

Oder aber die Wände erhalten einen bunten Anstrich, dafür bleibt das Mobiliar dezent und wird mit zur Wand passenden Accessoires gestylt.

Ein hilfreicher Trick: die 60-30-10-Regel. Dabei bilden drei Töne, die gut miteinander wirken, die Basis.

Die Hauptfarbe definiert mit 60 Prozent das Gesamtbild. Das können neutrale, helle Nuancen sein, aber auch dunklere.

Sie werden etwa für Akzentwände oder größere Möbel eingesetzt. Die Sekundärfarbe tritt zu 30 Prozent in Erscheinung und sollte aus der gleichen Familie stammen.

Eingesetzt in Teppichen und Vorhängen, entsteht so ein ausgeglichenes Bild. Susanne Kleehaas verrät: „Als Grundfarben haben sich natürliche, erdige Töne wie Schlamm und Beige bewährt, die Ruhe erzeugen.

Aber auch Weiß, Schwarz und Grau wirken sehr stilvoll!“ Eine Akzentfarbe kommt abschließend zu 10 Prozent zum Einsatz. Diese darf auch knallig-intensiv sein und eignet sich für Deko sowie Accessoires.