Umgeben von alpinen Schmuckstücken wie Zwiesel oder Hochstaufen, können Wanderer die Objekte ihrer Begierde schon von Bad Reichenhalls Zentrum aus ins Visier nehmen.
Sind die Stiefel dann geschnürt und der Rucksack gepackt, kann es direkt losgehen auf entspannte Trekkingtouren oder anspruchsvolle Bergabenteuer rund um die oberbayerische Kurstadt.
Schwerer Proviant kann dabei getrost im Tal bleiben.
Denn auf jedem Gipfel thront eine urige Almhütte, wo Radi und Speck bereits auf dem Brotzeitbrett drapiert sind, die Kasspatzen in der gusseisernen Pfanne schmelzen und der Kaiserschmarrn duftet – samt Aussicht über Berchtesgadener Alpen, Loferer Steinberge und den Wilden Kaiser.
Was am Bad Reichenhaller Kur- und Freibad harmlos beginnt, entpuppt sich zügig als mittelschwere Wanderung, die Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert.
Über die rauschende Saalach folgt die Route zuerst dem Weg zur Padinger Alm.
Dahinter erreichen Ambitionierte schon bald den Pfad, der sich vorbei an den „Steinernen Jagern“ kontinuierlich nach oben windet.
Unterhalb des Hochstaufen-Gipfels taucht schließlich das Reichenhaller Haus (1.771 Meter) samt Sonnenterrasse auf – bei der Weitsicht von Salzburg bis zum Chiemsee geraten Hirtennudeln und Co. beinah in den Hintergrund.
Wer mag, bleibt über Nacht im Bettenlager des Staufenhauses (Reservierung via DAV Sektion Bad Reichenhall), wie die Hütte auch genannt wird.
Länge: 13,6 km, Dauer gesamt: 8 Std., Aufstieg: 1.300 hm, Schwierigkeit: mittel bis schwer


Seit Juli 2024 hat das Bad Reichenhaller Haus auf dem Hochstaufen, einer der Hausberge der bayerischen Kurstadt, einen neuen Pächter. Der Berggasthof ist in der Regel jeweils bis Mitte Oktober bewirtschaftet. © Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing



