Gesellschaft Freunde der Künste
Pflanzenschutz im Weinbau

PIWI: Weniger spritzen im Weinberg - verzicht auf chemische oder synthetische Produkte

„PIWI“ steht für eigens gezüchtete, pilzwiderstandsfähige Reben, die resistent gegen einige der größten Herausforderungen im modernen Weinbau sind.

Trauben wie Cabernet Jura, Johanniter, Solaris und Co. können Schädlinge wie der Echte und der Falsche Mehltau so gut wie nichts anhaben.

Familie Sinn vom „Roter Hahn“-Weingut St. Quirinus in Oberplanitzing in Kaltern produziert neben Klassikern wie Chardonnay, Sauvignon, Weißburgunder und Vernatsch auch PIWI-Sorten und verzichtet beim Pflanzenschutz sowie bei der Unkrautbekämpfung, Düngung und Verarbeitung gänzlich auf chemische oder synthetische Produkte.

Inmitten der traditionsreichen Weinlagen oberhalb des Kalterer Sees gedeihen die Früchte auf kalkhaltigen und schottrigen Böden sowie auf Porphyrgestein in optimalen klimatischen Verhältnissen.

„Unsere nach biologischen Richtlinien veredelten Weine glänzen durch ihren fruchtigen Geschmack, ihre Struktur und ihre Eleganz“, so Bauer Robert und Sohn Michael.

Auch Wilhelm Gasser vom Santerhof in Mühlbach baut PIWI-Trauben nach den strengen Vorgaben des Qualitätssiegels „Roter Hahn“ an.

Wie der Hofname bereits verrät, steht das Obst- und Weingut auf sandigem Boden. Der hohe Silikatanteil im Brixner Granit verleiht den Produkten ihre besonderen Geschmacksnoten.


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