Dynamik kontra Statik. Der Künstler Manfred Kielnhofer bietet mit seiner analytisch, künstlerischen Arbeit the “Glowing Light Ball Bench” mehr als nur eine möglich Antwort auf diese Thematik. Kielnhofer fordert den Betrachter regelrecht zu einer intellektuellen Auseinandersetzung und gedanklich, philosophischen Stimulanz.
Ausgehend von kunst -und designrelevanten Aspekten liegen dieser Arbeit philosophische Denkmuster zugrunde, die sich mit sozialer Auswirkungen durch Anwendung und Wechselwirkung ergänzen. Material und urbane Positionierung sind weitere Variablen, welche dem Kunstwerk diese einzigartige Vielseitigkeit und Anwendbarkeit verleihen.
Ob bewegt, statisch, leuchtend, schwimmend, fahrend, besetzt oder isoliert freistehend –die Aktion selbst definiert die Gratwanderung Design künstlerisch zu nutzen oder Kunst design-orientiert zu gebrauchen.
In dem Moment wo man versucht das Kunstwerk in Gedanken und Worte zu bannen, wird einem bewusst, dass dieses Unterfangen beinahe grenzenlose Variationen, Standpunkte und Ansätze bietet. Kielnhofer löst mittels Form, Material, resultierender Funktionalität und Anwendungsbereich eine Lawine an Lösungen auf unterschiedlichsten Wahrnehmungsebenen aus.
ERGEBNIS – Art und Design in Wechselwirkung
KUNST/DESIGN = Skulptur + Design + Funktion = multifunktionale ART- gerechte Anwendung
FORM = Kreis, Ring, Scheibe, Kugel : Linie, Rechteck, Rahmen,
PHYSIK = statisch : dynamisch
MATERIAL= künstlich : natürlich
SOZIAL = unsozial : sozial : erweiterbar PSYCHOLOGISCH = Härte : Flexibilität
WAHRNEHMUNG = minimal : visuell, kinetischen Erlebnis
URBAN = Natur : Zivilisation
ANWENDUNG = multifunktionale
ART-DESIGN Synergie mit sozialem Wirkungsgrad Es ist ein wahrer Genuss sich in der Wirkung dieser Arbeit hinzugeben, sich in den Bann ziehen zu lassen.
Ein wahres Feuerwerk der Wahrnehmung und Interpretation. (ZITAT: RON MORISSON)
Manfred Kielnhofer
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(c) Manfred Kielnhofer