Raimund Hoghe gehört zu den Großen des internationalen Tanztheaters. Als Tänzer und Choreograph wirkt er stilbildend in Europa. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift ballettanz wurde er zum Tänzer des Jahres 2008 gekürt worden. Seit vielen Jahren ist Raimund Hoghe eng mit dem Pumpenhaus verbunden, daher kehrt er noch einmal mit seiner Produktion “ 36, Avenue Georges Mandel” zurück, mit der er auf dem “Festival d’Avignon glänzte. Der Titel 36, Avenue Georges Mandel bezieht sich auf das Haus, in dem Maria Callas in ihren letzten Lebensjahren bis zu ihrem Tod 1977 gewohnt hat.
Georges Mandel war ein (heute weitgehend vergessener) französischer Politiker und Angehöriger der Résistance, der im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen hingerichtet wurde. In 36, Avenue Georges Mandel geht es um die Auseinandersetzung mit Leben und Kunst, Vorstellung und Realität, Einsamkeit und die Sehnsucht nach Schönheit. Mit dem jungen Tänzer Emmanuel Eggermont – Traumbild, Jugenderinnerung, Schutzengel oder Passant - stellt Hoghe eine Beziehung her zwischen Musik und Tanz her; vergleicht große Sänger wie die herausragende Maria Callas mit Tänzern und ihrem Bewusstsein für Bewegungen.
Konzept, Choreographie und Tanz Raimund HogheKünstlerische Mitarbeit Luca Giacomo SchulteGasttänzer Emmanuel Eggermontmusik Maria Callasmanager Arnaud AntolinosProduktion Cie Raimund Hoghe (Düsseldorf/Paris)eine koproduktion mit dem Pumpenhaus, Ganesa Production - Spring Wave / Seoul Contemporary Arts Festival (Korea), Festival d’Avignon, CNDC d’Angersmit unterstützung des Théâtre de la Bastille, P
Die Vielfalt des zeitgenössischen Tanzes im Dreierpack, international und stilbildend!
José Navas -Anatomies, Mittwoch 25. März, 20 Uhr
Raimund Hoghe -36, Avenue Georges Mandel, Freitag 27. März, 20 Uhr
Jérôme Bel - Pichet Klunchun and myself, Samstag 28. März, 20 Uhr
Aufführungsort: Pumpenhaus Münster www.pumpenhaus.de

