Gesellschaft Freunde der Künste

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55. Kulturpolitisches Kolloquium in Loccum

Zur Lage der Kulturnation - Wo sind kulturpolitischer Aufbruch und zivilgesellschaftlicher Gestaltungswille 20 Jahre nach der Wende?

20 Jahre nach der Wende: Welche Szenarien bestimmen die deutsche Kulturpolitik heute? Was ist noch von der kulturpolitischen Aufbruchstimmung nach 1990 spürbar? Haben die Ideen von damals Einfluss gehabt auf die Kulturpolitikentwicklung oder den kulturpolitischen Diskurs seit dieser Zeit? Was hat sich seitdem verändert?

Werden neue kulturelle Phänomene in der Kulturpolitik angemessen berücksichtigt? Wie stellt sich vor diesem Hintergrund beispielsweise das Verhältnis von klassischem Kulturkanon und Pop-/Eventkultur dar?

Diese und andere Fragen stehen im Zentrum des diesjährigen Loccumer Kulturpolitischen Kolloquiums vom 19. bis 21. Februar 2010, das traditionell (seit 1977) in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft durchgeführt wird.

Es nimmt Bezug auf das wichtige Kolloquium »Kulturstaat Deutschland?« im August 1990, bei dem zum ersten Mal im Rahmen einer größeren Tagung west- und ostdeutsche kulturpolitische Akteure in Loccum zusammentrafen, um über das »Spektrum und (die) Perspektiven der kommunalen Kulturarbeit in den 90er Jahren« zu diskutieren.

Viele der damaligen DiskutantInnen sind im Februar wieder dabei, um Bilanz zu ziehen, aber auch um neue Fragen zu stellen.
www.loccum.de/programm/p1005.html

Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. hat bundesweit zirka 1.500 Mitglieder und repräsentiert als Personennetzwerk alle Ebenen kulturpolitischen Handelns. Sie setzt sich seit über 30 Jahren für eine moderne und dezentral organisierte Kulturpolitik ein, die das Bürgerrecht Kultur beim Wort nimmt.

Sie ist Trägerin des Instituts für Kulturpolitik und der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (Kontaktstelle EfBB) sowie (gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat) des Cultural Contact Points, der deutschen Kontaktstelle für Kulturförderprogramme der EU.

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